Kategorie-Archiv: Läufer Dialog

Meister der profilierten Strecken und am liebsten draußen inmitten der Natur zu finden – Trailrunner Gordon Uebing im Läuferdialog!

LD_Gordon_Uebing_2017_1130_finalHallo Gordon, Du hast mittlerweile Dein Hobby zum Beruf gemacht und bist am liebsten in der Natur unterwegs.
Für unser Interview hast Du uns einen 17 Kilometer langen Trail-Lauf herausgesucht (mit ca. 700 Höhenmetern) und nun geht’s los in Richtung Altkönig…

Was ist Deine „Lieblings-Distanz“ für Dich im normalen Trainingsalltag und was Deine meist geschätzten Wetter-, Weg- und sonstigen Laufbedingungen?
Im Training laufe ich am liebsten zwischen 12-15 km, wenn es ein wenig regnet und die Luft klar ist. Gerade im Herbst passt das natürlich perfekt.
Sehr gerne trainiere ich auch bei Wärme, da dann ist die Muskulatur schneller auf „Betriebstemperatur“.
Die Trainingsstrecke sollte abseits der normalen Waldwege sein – immer mit Trails gespickt und mit einigen Höhenmetern dabei ☺.

Wie sieht ein Arbeitstag eines semi-professionellen Läufers aus und gibt es dabei auch Punkte, die Dir schwerfallen bzw. Du weniger gerne machst?
Da ich selbstständig bin, kann ich mir die Trainingstage und -zeiten gut einteilen. Am liebsten laufe ich mittags oder am frühen Abend – ich bin also kein Morgenläufer. Tagsüber verbinde ich Kundentermine immer mit dem Laufen vor Ort.
Langes Sitzen oder Arbeiten vor dem Computer ist nicht so mein Ding, da ich immer Bewegung brauche.
Wichtig ist mir, mittags und abends gesund zu essen. Wenn abends Kundentermine mit einem gemeinsamen Essen anliegen, kann ich mich schwer aufraffen, danach mit vollem Magen laufen zu gehen ☺.

Läufst Du auch für eine bestimmte Zielzeit, die Du Dir bei einem offiziellen Lauf vornimmst und wenn ja – wie würde diese aussehen auf dem Zieldisplay?
Grundsätzlich nehme ich mir bei meinen Trail-Läufen immer eine gute Platzierung vor. Eine feste Zielzeit zu nennen ist schwierig, da die Distanzen und Höhenmeter immer von Rennen zu Rennen unterschiedlich sind. Hier beflügeln mich mehr die anspruchsvollen Strecken, Trails und Aussichten!
Bei einem flachen Halbmarathon sollte die Zielzeit um die 1:23 Stunden und beim Marathon um die 3:00 Stunden sein.

Wie oft und wie lange betreibst Du durchschnittlich Sport pro Woche?
5-6 Mal die Woche steht Laufen an. Maximal bis 90 Minuten je Einheit – damit komme ich auf ein Pensum von 70-90 Km pro Woche. Ab und an fahre ich zusätzlich noch 1 Mal pro Woche mit dem Mountainbike und mache etwas Krafttraining.

Was ist derzeit Dein Lieblingssong auf Deiner Lauf-Playlist?
Ich genieße das Trail-Laufen in der Natur ohne Musik! Wenn ich jedoch vor oder nach den Läufen Musik höre, dann ist es meistens von den „Puhdys“ oder der Gruppe „Wanda“ (aktueller Lieblingssong „Weiter weiter“).

Was war Dein erster Kontakt mit Sport bzw. mit dem Laufen?
Mit 6 Jahren habe ich angefangen Fußball zu spielen – über 20 Jahre lang – und war davon 12 Jahre nebenher als Jugendtrainer aktiv.
Danach bin ich aktiv Radrennen gefahren und habe an MTB-Marathons teilgenommen. Ausdauersport war schon immer ein zentrales Thema bei mir und so wollte ich auch den Triathlon-Sport ausüben und bin 6 Jahre sehr aktiv dabeigeblieben. Leider plagten mich immer wieder Nacken- und HWS-Probleme auf dem Fahrrad und beim Schwimmen. Also musste eine Alternative her. Durch eine Trail-Veranstaltung im Taunus bin ich letztendlich zu dem Sport gelangt, der heute meine ganze Leidenschaft und Affinität ist: Trail-Running in den schönsten Gegenden, auf anspruchsvolle Strecken, hoch und runter, abseits der normalen Wege, traumhafte Aussichten, lange Distanzen… All das ist damit jetzt vereint.

Was hat sich in Deinem Leben grundlegend geändert, seitdem Du Sport machst?
Ich habe immer schon Sport gemacht und bin dadurch auch ein sehr kontaktfreudiger Mensch. Durch den Sport bin ich viel ausgeglichener, offener, kann mich auspowern, aber auch gleichzeitig abschalten, neue Erfahrungen sammeln, neue Leute kennen lernen und viel reisen.
Der Sport ist ein Sprungbrett zu sich selbst. Ein Leben ohne Sport und Bewegung könnte ich mir nicht vorstellen. Er stärkt mein Selbstbewusstsein und ich arbeite viel intensiver für meine Ziele, achte mehr auf die Ernährung und den Körper. Die eigene Wahrnehmung hat sich dadurch positiv verändert. Es ist ein Privileg draußen in der Natur sein zu dürfen und sich auszutoben.

Genau, Gordon…wie lautet Dein Motto so treffend: „Draußen ist es am genialsten!“

Gibt es eine besondere Geschichte/Ereignis, das Dich zum Sport gebracht hat bzw. warum Du dabeigeblieben bist?
Es ist immer wieder der Antrieb, seinen Körper neu zu fordern, fit zu bleiben und viele tolle Momente zu erleben.
Ein prägendes Erlebnis war sicherlich das 24-Stunden Radrennen bei „Rad am Ring“ oder die „MTB Transalp“ über 7 Etappen mit 25.000 Höhenmetern von Oberammergau nach Riva del Garda.
Beim Laufen war es der legendäre „Eiger Ultra Trail“ rund um die Eiger Nordwand, der für mich eine spektakuläre Kulisse bot und ich sehr viele Eindrücke sammeln konnte…
Die Grenzen sind aber noch nicht erreicht – das möchte ich in Zukunft weiter ausloten ☺!

Wie gehst Du mit Wettkämpfen um – wie sieht z.B. dein Powerfrühstück aus, was sind Deine Vorbereitungstipps und was gönnst Du Dir, wenn der Wettkampf erfolgreich gemeistert ist?
Ein Powerfrühstück besteht bei mir aus 2 Brötchen mit Marmelade, ein bisschen Grießbrei mit Banane und Zimt und immer ein 5 cm dickes Stück Ingwer.
2 Stunden vorher trinke ich 1 Liter Wasser ohne Kohlensäure und ab 25 Minuten vor dem Wettkampf dann nichts mehr.

Vor den Wettkämpfen mache ich mir nicht so viele Gedanken. Mein Rat: locker bleiben und versuchen, alles zu genießen. Nicht so viel auf Außen hören und sich dadurch verunsichern lassen. Eher, bei sich selbst zu bleiben – so fokussiert wie immer – und nicht alles wegen eines Wettkampfes zu verändern und zu hinterfragen.

Nach einer harten Ultradistanz gönne ich mir meistens 1-2 Burger mit Pommes und dazu 2-3 Bier. Nach den ganzen Gels und Iso-Getränken brauche ich auf jeden Fall etwas Deftiges ☺.

Hat Du schon einmal etwas vom Eschathlon gehört und könntest Du Dir eine Teilnahme entgegen Deiner sonstigen Laufevents dort vorstellen?
Ich habe davon gehört und dachte zunächst, es handele sich um einen Triathlon! Nun wurde ich eines Besseren belehrt und kann mir sehr gut vorstellen, dort zu starten. Es ist nicht weit weg und vor den Toren des Taunus sicherlich eine tolle Location. Bin immer offen für neue Sachen – auch, wenn keine Trails dabei sind ☺.

Super, Gordon. Dann bist Du hiermit offiziell eingeladen für den Eschathlon 2018 am 17. Juni!

Wie sollten Kinder / Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Erwachsene sollten den Kindern zeigen, was es alles für tolle Sportarten gibt! Es wäre gut, sie selbst entscheiden zu lassen, was sie gerne machen möchten – ohne Druck aufzubauen.
Als Erwachsener muss man Kinder begeistern können und selber aktiv sein, damit man das Training auch gemeinsam durchführen kann. Dazu ist es eine gute Idee, sie auf Wettkämpfe mitzunehmen, damit sie sich eventuell Ihre Idole bilden und anschauen können.

Wie beschreibst Du Deine sportliche Einstellung ganz allgemein?
Meistens motiviert, ehrgeizig, zielstrebig, ausdauernd – aber nie zu verbissen!

Vielen Dank für das Interview und die wunderschöne Trail-Tour durch den verschneiten Taunus!
Bei Deinem Engagement und Freude in und an der Natur ist Dein Weg, das Trailrunning zum Beruf zu machen, sicher das Richtige.
Wir wünschen Dir viel Erfolg dafür und Freude daran!
Beim Eschathlon 2018 sehen wir uns hoffentlich trotzdem – er hat zwar wenig Höhenmeter zu bieten, dafür aber eine großartige Stimmung ☺.

Links:
https://gordontrailrunner.wordpress.com/
gordon_uebing auf Instagramm: http://bit.ly/2AXzFxj
https://www.facebook.com/gordon.uebing

Autor: Barbara Schwefer

„Hase“ mit Herz und bunten Socken – einer unserer Pacemaker beim Eschathlon 2017, Kent Altunay im Läufer-Dialog

LD_20171005_Kent_Altunay_GesamtbildHallo Kent, Viele kennen Dich seit dem letzten Eschathlon als einen unserer Pacemaker für die 2:29 oder auch als „Mann mit den bunten Socken“!
Nun bist Du gerade dabei, Dich auf einen ganzen Marathon, den Mainova Frankfurt Marathon am 29.10.2017, vorzubereiten.

Welche Zielzeit möchtest Du beim Frankfurt Marathon auf dem Display sehen?
Durch eine Knieverletzung kann ich leider nicht so schnell laufen, wie ich oft möchte. Für mich zählt aber nach wie vor: „Ankommen ist das Ziel“.
Mein Wunsch ist es, unter 5:00 Stunden im Ziel zu sein – und zwar ohne Gehpausen.

Wie geht es mit Deinem Training für den Marathon voran – was gibt es für schwierige Momente und was läuft gut?
Dieses Jahr nehme ich am Marathonprojekt Frankfurt teil, einer professionell geführten Vorbereitung auf den Marathon.
Letztes Jahr hatte ich mich mit einem anderen Trainingsplan in Eigenregie vorbereitet, was zwar ganz gut funktioniert hat. Jedoch wird im Marathonprojekt der Fokus auch auf die Körperstabilisation und den Muskelaufbau gelegt, was mir wirklich hilft. Ich muss nach wie vor aufpassen, dass ich nicht zu ehrgeizig werde und mein Knie überlaste.

Wie oft und wie lange betreibst Du durchschnittlich Sport pro Woche?
Im Moment ist meine Freizeit fast nur mit Laufen gefüllt. Ich laufe 3-mal in der Woche und nehme 1-mal pro Woche an unserem gemeinsamen Training des Marathonprojektes teil.
Zu alternativen Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen, die das Laufen gut unterstützen, komme ich derzeit leider nicht.

Was war Dein erster Kontakt mit Sport bzw. mit dem Laufen?
Als Kind habe ich viel Sport gemacht, da meine Eltern Wert darauflegten. Später wurde ich zum völligen Sportmuffel und habe jahrelang nichts gemacht.
Erst vor 3 Jahren, nachdem ich das Rauchen aufgegeben habe und mein Gewicht zunahm, musste ich wieder etwas tun. Ich begann mit dem Laufen, weil es eine der wenigen Sportarten ist, für die ich nicht extra irgendwo hinfahren muss, wie z.B. ins Fitness-Studio. Einfach anziehen, aus dem Haus gehen, loslaufen und wieder dort ankommen. Quasi „von Haus zu Haus“. Das ist mir als pragmatisch denkender Mensch sehr wichtig.

Was hat sich in Deinem Leben grundlegend geändert, seitdem Du Sport machst?
Ich fühle mich deutlich besser. Das Laufen an der frischen Luft in Verbindung mit einem schönen Song im Ohr erzeugt manchmal eine Gänsehaut und ein breites Grinsen im Gesicht. Zudem kann man beim Laufen sehr gut und klar über Dinge des Alltags nachdenken.
Das sehe ich ganz genauso, Kent! Was ist denn derzeit Dein Lieblingssong für deine Lauf-Playlist?
Das ist ein ganz altes Lied… Walk Of Life von den Dire Straits.

Gibt es eine besondere Geschichte/Ereignis, das Dich zum Sport gebracht hat bzw. warum Du dabeigeblieben bist?
Nach meinem Rauch-Stopp 2014 war es erst pure Gewichtsabnahme, die mir wichtig war. Ich lief 2 Mal in der Woche, aber nie länger als 4-5 km. Das war für mich viel.
Ein Schlüsselereignis war dann der Frankfurt Marathon 2015, an dem gleich zwei meiner Geschwister erfolgreich zum ersten Mal teilgenommen haben. Für mich war das der Ansporn, es auch zu versuchen. Am gleichen Tag meldete ich mich für den nächsten Frankfurt Marathon 2016 an und begann mit dem Lauftraining.

Wie gehst Du mit Wettkämpfen um, wie sieht z.B. dein Powerfrühstück aus? Was sind Deine Vorbereitungstipps und was gönnst Du Dir, wenn der Wettkampf erfolgreich gemeistert ist?
Ich esse am Vorabend eines Wettkampfes nur noch ballaststoffarme Kost, um am nächsten Tag keine Magenprobleme zu haben. Morgens vor dem Wettkampf gibt es eine Scheibe Brot mit Butter und Honig, maximal noch eine Banane. Ich trinke bis zwei Stunden vor dem Lauf nur wenig und danach gar nichts mehr bis zum Start.

Was macht den Eschathlon attraktiv für Dich?
Der Eschathlon ist einer der wenigen Wettkämpfe, der organisatorisch mit den ganz großen Läufen, wie einem Marathon, mithält.
Es wird so viel geboten: egal, ob man eine Staffel, den 10km-Lauf oder den Halbmarathon läuft. Es gibt ein Finisher-Shirt mit klasse Design, Läuferbeutel mit tollem Inhalt, die Pacemaker- bzw. Ballon-Läufer und das ganze Rahmenprogramm am Rathausplatz und entlang der Strecke. Das ist alles keine Selbstverständlichkeit bei Wettkämpfen und das wird hier geboten.

Und natürlich ist für mich der Eschathlon wie auch für viele andere Eschborner Läuferinnen und Läufer der „Haus- und Hof-Lauf“ vor der eigenen Haustür.

Wie sollten Kinder / Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Ich denke, Kinder sollten langsam an Sport herangeführt werden. Man sollte ihnen genügend Zeit geben, um zu entscheiden, ob ihnen eine Sportart Spaß macht oder nicht. Wenn sie dann gefunden wurde, sollte man als Erwachsener nicht zu ehrgeizig und erwartungsvoll den Sport der Kinder unterstützen.
Die Kinder-Läufe beim Eschathlon können hierbei ein guter Einstieg sein.

Wie beschreibst Du Deine sportliche Einstellung ganz allgemein?
Allgemein ist gesunder Ehrgeiz im Sport sehr wichtig. Doch man sollte seine Grenzen kennen und beides im Gleichgewicht halten. Dieses Gleichgewicht bedeutet für mich selbst, dass ich ein sehr langsamer Läufer bin und bleiben werde. Dennoch zählt in erster Linie der Spaß an der Sache und das Dabeisein. Als Pacemaker beim Eschathlon habe ich die Möglichkeit, anderen Läuferinnen und Läufern meiner Leistungsklasse eine Unterstützung beim Lauf zu sein, sie zu bremsen oder zu motivieren, ihnen meine Erfahrungen weiter zu geben. Das macht mir großen Spaß.

Vielen Dank für diese herzlichen Antworten, Kent! Laufen bedeutet zwar leider auch, zurückstecken zu müssen, wenn der Körper uns Anzeichen dafür gibt. Aber Herz und Spirit fürs Laufen sind das Entscheidende und das spricht aus Dir und andere an ☺!
Für den Frankfurt Marathon am 29. Oktober wünschen wir Dir noch eine verletzungsfreie restliche Vorbereitungszeit sowie ganz großen Spaß auf der Strecke und hoffentlich ein zufriedenes Grinsen beim Zieleinlauf ;-). Und für den Eschathlon 2018 hast Du Dich nun auch schon wieder als „Hase“ für die 2:29 im Halbmarathon angeboten – das wäre super, wenn das wieder klappt!

Link: http://www.eschathlon.de/unsere-sechs-pacemaker-fuer-den-eschathlon-2017/

Autor: Barbara Schwefer

Großer Einsatz für den „kleinen“ aber herausfordernden Wuzzelauf – Bernd Krause, Vorsitzender der TSG Altenhain, im Läuferdialog

LD_Bernd_Krause_finalHallo Bernd, schön, dass wir auch nach der sehr planungsaktiven Eschathlon-Zeit heute zusammensitzen. Nach dem Lauf ist ja bekanntlich vor dem Lauf und nun steht am 10. September der 10. Wuzzelauf in Bad Soden bei der TSG Altenhain vor der Tür!

Was für ein Lauf wird das werden? Und warum sollten gerade die fleißigen Eschathleten vom Juni nun hellhörig werden?
Mit ca. 300 Läufern zählt der Wuzzelauf noch zu den „Kleinen“ in der regionalen Lauf-Branche. Der auffällige Name hat sich allerdings etabliert, man kennt ihn inzwischen auch überregional. Er wird als sportliche Herausforderung angesehen, denn mit 215 bzw. 343 Höhenmetern auf 10 bzw. 21,1 km Distanz ist er auch kein Pappenstiel ;-).

Es steht dieses Jahr der 10. Wuzzelauf an, was wir zum Anlass genommen haben, ein paar Neuerungen für die Veranstaltung einzuführen.
Wir bieten nun ein Team-Event für Firmen an – mit Prämierung für das läuferstärkste Firmen-Team.
Außerdem gibt es ja seit zwei Jahren die „Taunus-Lauf-Challenge“ als Gemeinschaftswertung der Halbmarathonläufe zusammen mit den beiden Folgesonntagen in Engenhahn („Gickellauf“) und Kronberg („Altkönig-Lauf“). Dieses Jahr wird dieser Wettbewerb erstmals auch über die 10 Kilometer-Distanz ausgeschrieben.
Die Kinderläufe sind uns seit dem ersten Lauf in Altenhain eine Herzensangelegenheit und so wird es auch weiterhin den 0,5 km-Lauf als Angebot für den Kindergarten (bis 6 Jahre) geben.
Neu ist für die Schüler der 1.- 4. Klasse, dass für sie nun Staffelläufe angeboten werden.

Prima – dann bringe ich natürlich meine Kinder auch mit am Wuzzelauf – Tag!

Hellhörig sollten die Eschathleten deshalb werden, weil die Eschborner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von Christian Hecht (siehe großes Foto rechts) eine besondere Spendenaktion geplant hat. Und zwar spendet er jeweils 8 Euro für alle diejenigen Läufer, die an beiden Veranstaltungen teilnehmen – in Eschborn und in Altenhain.
Die Spendengelder gehen dann an ARQUE e.V. und die Demenzbetreuung der Andreasgemeinde in Niederhöchstadt.

Und nun mal Näheres zu Dir, Bernd. Was ist Deine Funktion bezüglich des Wuzzelaufs in Bad Soden?  
Ich bin Vorsitzender der knapp 900 Mitglieder zählenden TSG Altenhain 1900 e.V. und außerdem auch der Lauftreffchef. Beim Wuzzelauf bin ich natürlich komplett in die Organisation eingespannt und an dem Tag direkt übernehme ich auch noch die Moderation.

Was war Dein erster Kontakt mit Sport bzw. mit dem Laufen?
Als ich 1968 sechs Jahre alt war, gab es in Altenhain nur Handball als praktikables Sportangebot, was man innerörtlich zu Fuß erreichen konnte. Ein heute selbstverständliches „Elterntaxi“ war Traumwelt. Verletzungsbedingt habe ich 2002 mit dem Handball aufgehört. Mit der Übernahme des TSG Vorsitzes 2007 erfolgte im gleichen Jahr die Gründung des TSG-Lauftreffs.

Wie oft und wie lange betreibst Du durchschnittlich pro Woche?
Die seit Jahren fest etablierten 3 Termine unseres Lauftreffs in Altenhain bestimmen meinen Sportkalender. Die Gruppe treibt, einfach wegbleiben geht nicht. Im Winter laufe ich etwas weniger, aber eigentlich kontinuierlich das ganze Jahr über. Ungefähr 1 Stunde für 8 – 10 km pro Einheit.

Wie gehst Du mit Wettkämpfen um- wie sieht z.B. dein Powerfrühstück aus, was sind Deine Vorbereitungstipps und was gönnst Du Dir, wenn der Wettkampf erfolgreich gemeistert ist? 
Naja, liebe Barbara, mit meinen inzwischen 55 Jahren kann man eigentlich nur noch bedingt von richtigen Wettkämpfen sprechen. Die eigentliche Teilnahme steht eher im Vordergrund anstatt eine Bestzeit. Das Laufen verstehe ich als Ausgleichssport und regelmäßige Herausforderung, etwas für meine Gesundheit zu tun.
Wenn ich dann bei einem Wettkampf teilnehme, dann auf jeden Fall immer ohne gefrühstückt zu haben. Nur hinreichend Flüssigkeit ist wichtig aus meiner Sicht. Im Anschluss an einen Laufwettbewerb gibt’s auf jeden Fall Streuselkuchen, an den denke ich regelmäßig, wenn es zwischendurch einmal wehtut.

Auf den Kuchen freue ich mich auch immer 😉 – dann werden wir uns hoffentlich dazu im Ziel treffen, Bernd!
Was macht den Eschathlon attraktiv für Dich?
Ganz klar die tolle Kooperation, die wir jetzt in 2017 das erste Mal praktizieren können, dergestalt, dass wir gegenseitig für einander Werbung machen.
Darüber hinaus die tolle Organisation und der schöne Rahmen der insgesamt beim Eschathlon geschaffen wird.

Welches Zielzeit möchtest du bei Deinem nächsten Lauf auf dem Zieldisplay sehen?
Endlich wieder einmal auf 10 km unter 1 Stunde liegen – leichter geht das natürlich bei Läufen außerhalb des Taunus.

Wie sollten Kinder / Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Der Schlüssel zum Erfolg ist eine langfristig angelegte, aktive Betreuung der Kinder und Jugendlichen durch lokale Breitensportvereine mit kompetenten Übungsleitern. Meiner Meinung nach schon sehr früh über eine mehrstufige Entwicklung, beginnend mit der Krabbelgruppe, über das Mutter & Kind Turnen bis hin zu frühen Mannschaftssportangeboten. Meistens kristallisieren sich besondere Talente unter anderem auch hinsichtlich des Laufens sichtbar früh heraus, so dass eine verantwortungsbewusste Kontaktherstellung zu Vereinen mit höherem Niveau vorgenommen werden kann.

Und was machst Du eigentlich, wenn Du gerade nicht für die TSG Altenhain unterwegs bist?
…dann bin ich beruflich im Immobilien- und Bauwesen eingespannt und jetzt auch noch FDP-Stadtverordneter in Bad Soden.

Vielen Dank für unser Interview, Bernd! Für den Wuzzelauf wünschen Dir die Eschathleten natürlich großartiges Gelingen an dem Tag und auch im Vorfeld – für alle Helfer und Läufer! Und für Dein eigenes Laufen weiterhin viel Freude, Power und stets fröhliche Mitstreiter um Dich herum!

Link: 10. Wuzzelauf (ARQUE) am 10.09.2017

Bildunterschrift – kleines Bild:
Barbara Schwefer (Redaktion Läufer-Dialog vom Team Eschathlon) ist Mitglied in beiden Vereinen, also beim Stadtlauf-Verein Eschborn e.V. und bei der TSG Altenhain 1900 e.V.. Sie interviewt hier den 1. Vorsitzenden der TSG, Bernd Krause.

Bildunterschrift – großes Bild
(von links nach rechts): Jürgen Wrona (1. Vorsitzender des Stadtlauf-Vereins Eschborn e.V.), Barbara Schwefer (s.o.), Bernd Krause (s.o.) und der Initiator der 442-Spendenaktion, Christian Hecht (Team Eschathlon, Spende je 8 Euro für jeden „Doppel“-Läufer, s.o.), zusammen beim diesjährigen 19. Höchster Kreisstadtlauf am 25. Mai 2017.

Autor: Barbara Schwefer

Noch so jung aber schon so schnell: Ein Nachwuchstalent startet durch – Carsten Distelkamp im Läufer-Dialog

LD_Kombi_Foto_Carsten_Distelkamp_finalHallo Carsten, welche Zeit möchtest Du gern bei Deinem nächsten Lauf auf Deinem Ziel-Display sehen?
Bei meinem nächsten 10 km-Lauf würde ich gerne eine Zeit zwischen 36 und 37 Minuten auf der Anzeige sehen. Meine beste Zeit bisher liegt bei 37:35 Minuten. Für mich wäre es ein echter Erfolg, diese Zeit zu toppen!

Von welchem Beruf hast Du als Kind geträumt?
Wie wahrscheinlich fast jeder kleine Junge wollte ich Fußballer werden!

Was war Deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Das war mit 3 Jahren das Skifahren und der Fußball.

Wie oft und wie lange betreibst Du durchschnittlich Sport pro Woche?
In der Woche treibe ich durchschnittlich 5x Sport – ich laufe und gehe ins Fitnessstudio. Dort versuche ich, verschiedene Muskelgruppen zu trainieren und abwechslungsreiche Übungen zu machen. Eine Trainingseinheit dauert bei mir zwischen 1-2 Stunden.

Was hat sich in Deinem Leben grundlegend verändert, seitdem Du Sport machst?
Verändert hat sich nicht viel, da ich eigentlich schon immer Sport gemacht habe. Seit ich aber mehrmals wöchentlich trainiere, fühle ich mich fitter. Und natürlich gleicht mich Sport einfach super aus!

Das merkt man übrigens sehr, Carsten! Eigentlich lachst Du immer, wenn ich Dich treffe. Wirklich super!

Wie sieht Dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Im Allgemeinen probiere ich, mich recht ausgewogen und gesund zu ernähren. An einem Wettkampftag esse ich auf jeden Fall etwas Leichtes, was nicht so schwer im Magen liegt – zum Beispiel Müsli, Joghurt und Obst.

Was gönnst Du Dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Auf jeden Fall erstmal ein Wasser und eine Dusche ☺! Ansonsten entspanne ich einfach gerne und schaue ein bisschen Fernsehen.

Was kann Dich vom Sport- „Fernsehen“ abbringen?
Natürlich mein eigener Sport oder Familie und Freunde.

Gibt es eine besondere Geschichte bzw. ein spezielles Ereignis, das Dich zum Sport gebracht hat oder warum Du „dabei geblieben“ bist?
Für meinen ersten Eschathlon habe ich mit einem Freund ein bisschen trainiert – ohne irgendwelche Absichten. Unser Motto lautete einfach: „Dabei sein ist alles!“ Nach dem ersten Ergebnis habe ich aber gemerkt, dass dies mich motiviert hat, weiter zu laufen und ich wollte meine Ergebnisse weiter verbessern.

So schnell kann es gehen und Du bist „mittendrin“ statt nur noch einfach „dabei“ ;-). Wir sind wirklich gespannt, wie es bei Dir mit dem Laufen weitergeht!

Was macht den Eschathlon für Dich so attraktiv?
Der Eschathlon ist einfach ein super organisierter Lauf. Ich finde es toll, wie viele Menschen sich ehrenamtlich zur Verfügung stellen, um für die Läufer einen tollen Wettkampftag auf die Beine zu stellen.
Natürlich ist der Eschathlon auch deshalb so attraktiv, weil ich selber aus Eschborn komme und die Strecke einfach so schön ist, da sie viel durchs Grüne und die Felder entlang von Eschborn verläuft.

Wie sollten Kinder / Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Auf jeden Fall ohne Druck von ihren Eltern! Sie sollten sich ausprobieren dürfen und Spaß an dem haben, was sie machen.

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest Du gern über Dich lesen?
Bisher kann ich mir gar nicht vorstellen, dass man über mich große Schlagzeilen in der Zeitung liest/sieht. Erfolg zu haben ist natürlich super wichtig und steigert das Selbstbewusstsein und die Motivation, jeden Tag weiter an sich zu arbeiten und zu trainieren.
Wenn ich also eine Schlagzeile über mich lesen wollte, dann vielleicht: „Carsten Distelkamp läuft 10 km in 30 Minuten und motiviert damit viele Jugendliche Sport zu treiben!“

Welche waren bislang Deine sportlichen Highlights, Carsten? Und was machst Du so, wenn Du nicht gerade sportlich unterwegs bist?
Ich bin 17 Jahre alt und Schüler an der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn.
Vor 2 Jahren habe das erste Mal beim Eschathlon mitgemacht und bin mit damals 15 Jahren die 10 km-Strecke gelaufen – in 41:27 Minuten (das war der 1. Platz in der Altersklasse U16).
Meine schnellste Zeit auf 10 km habe ich beim Spiridon Silvesterlauf in Frankfurt im Dezember 2016 erreicht –  mit 37:35 Minuten.
Der Höchster Kreisstadtlauf im Juni dieses Jahres brachte mir wieder den 1. Platz in der Altersklasse U18 mit 38:09 Minuten.

Einen Halbmarathon habe ich auch bereits absolviert – 2016 beim Carglass Köln Triathlon. Gefinished habe ich ihn nach 01:30:33 Stunden.

Und wenn ich gerade keinen Sport mache, dann spiele ich Gitarre oder koche gerne. Außerdem bin ich aktives Mitglied in der Feuerwehr Niederhöchstadt und treffe mich natürlich mit meinen Freunden oder bin einfach gern mit der Familie zusammen.

Herzlichen Dank für Deine Antworten, Carsten! Das ganze Team Eschathlon drückt Dir die Daumen, dass Du weiterhin Spaß am Laufen hast und natürlich Deine gewünschten Zielzeiten erreichst. Und natürlich wäre es toll, wenn wir uns weiterhin bei gemeinsamen Laufveranstaltungen treffen – am liebsten natürlich fürs Team Eschathlon ☺.

Interessante Links zu Carsten Distelkamp:

Autor: Barbara Schwefer

Mann der ersten Eschathlon-Stunde, Organisator, begeisterter Läufer & angehender Triathlet – Patrick Leitzbach im Läufer-Dialog

LD_Patrick_20170531_KombiBild_finalHallo Patrick, welche Zeit möchtest Du gern bei Deinem nächsten Lauf auf dem Ziel-Display sehen?
Beim Eschathlon würde ich beim 10km-Lauf gerne nach ca. 53 Minuten über die Ziellinie laufen. Zurzeit trainiere ich auch für die olympische Distanz beim Köln-Triathlon im September – dort wäre eine Zeit unter 3 Stunden mein Wunsch. Allerdings könnte dieses Ziel auch zu ambitioniert sein.

Von welchem Beruf hast Du als Kind geträumt?
Ich wollte immer Millionär werden. Was das angeht, bin ich noch immer motiviert ;-).

Was war Deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Leichtathletik! Das habe ich nur 1 Jahr lang gemacht, aber war bei Wettkämpfen trotzdem sehr erfolgreich. Danach war mir damals aber das Treffen mit Freunden wichtiger …

Wie oft und wie lange betreibst Du durchschnittlich Sport pro Woche?
Im Moment habe ich ein höheres Trainingspensum als sonst, da ich mich ja auf den Triathlon vorbereite. Pro Woche gehe ich dafür 3x Schwimmen (ca. 1,5km), 2x Rad fahren (20-40km) und 2x Laufen (7-10km).

Normalerweise mache ich pro Woche 2x 1 Stunde Krafttraining im Fitnessstudio und gehe 2x 1 Stunde Laufen.

Was hat sich in Deinem Leben grundlegend verändert, seitdem Du Sport machst?
Alles ☺ ! Natürlich vor allem das Gewicht (20 kg habe ich insgesamt seit der Veränderung von meinem Leben verloren!). Außerdem ist meine Laune besser und ich kann die Familienzeit viel mehr genießen, weil ich präsenter und weniger „groggy“ bin, wenn ich zu Hause bin.

Wie sieht Dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Leider bin ich nicht so der „Frühstückstyp“ und habe noch wenig Erfahrung mit Wettkämpfen. Vielleicht gibt’s eine Banane.

Was gönnst Du Dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Leider kann ich auch hier noch nicht wirklich mitreden ;-).

Was kann Dich vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Alles, denn das gucke ich nicht. Wenn, dann möchte ich Sport live erleben. Für die nächste Saison habe ich Dauerkarten für die Eintracht!

Gibt es eine besondere Geschichte bzw. ein spezielles Ereignis, das Dich zum Sport gebracht hat oder warum Du „dabei geblieben“ bist?
Ja – meine Geschichte ist sogar sehr umfangreich und vielleicht schreibe ich sogar irgendwann ein Buch darüber.
Vor ca. 2,5 Jahren hatte ich v.a. durch die Arbeit ein Burnout und habe daraufhin ärztliche Hilfe gesucht und auch Medikamente genommen. So richtig geholfen hat das alles aber nicht. Ein halbes Jahr später habe ich dann aufgehört zu rauchen – vorher waren es 3 Päckchen am Tag gewesen …
Die Zeit verging und mein Gewicht lag dann an einem Tag im Sommer 2016 bei 99,8kg. Die 100kg sollten es wirklich nicht werden! Daraufhin bin ich direkt  ins Fitnessstudio und habe eine Probestunde Personal Training genommen. Ich bin natürlich dabei geblieben! Nach dem ersten halben Jahr, das eher „Physiotherapie“ als Training war, weil ich gefühlt gar nichts konnte, hat sich bis heute eine Menge verändert. Und abgenommen habe ich insgesamt ca. 20kg!
Super  – das ist wirklich eine spitzenmäßige Leistung, auf die Du sehr stolz sein kannst! Hoffentlich machst Du mit Deiner Geschichte weiteren Menschen Mut, einen solchen Weg zu gehen, falls sie in einer ähnlichen Situation stecken.

Was macht den Eschathlon für Dich so attraktiv?
Naja, ich habe den Eschathlon nun mittlerweile 3x mit organisiert. Da ist doch klar, dass ich ihn jetzt auch mitlaufen will. Dieses Jahr starte ich mit der 10km-Strecke.

Wie sollten Kinder / Jugendliche  generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Für die Teenies bin ich mir sicher, dass ein Koppeltraining von Laufen und funktionellem Training (also kurze Belastungen und abwechslungsreiche Übungen für sämtliche Muskelgruppen) sinnvoll ist. Das Laufen alleine würde ihnen wahrscheinlich schnell zu stupide werden.
Der „Flow“, den die Erwachsenen beim Laufen mögen, ist für Jugendliche noch nicht relevant. Wenn aber irgendwann die Kondition aufgebaut ist, wird den Kids das Laufen alleine reichen und gefallen.

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest Du gern über dich lesen?
Die Öffentlichkeit ist mir gar nicht so wichtig. Aber ich würde gerne irgendwann über meine persönliche Geschichte berichten – vielleicht in Form von einem Vortrag oder Buch. Außerdem denke ich mittlerweile darüber nach, einen Trainerschein zu machen.

Patrick, jetzt steht der Eschathlon ja in ein paar Tagen vor der Tür und geht in die 4. Runde. Gerade Du gehörst zu denen, die am Erfolg des Eschathlons beteiligt sind. Berichte doch bitte kurz, in wieweit Du hier involviert bist.
An der Organisation des Eschathlons habe ich von der ersten Stunde an mitgewirkt. Durch meine Firma „MAINHATTAN MEDIAGROUP“ war es mir möglich, viel Arbeit rund um das Thema Mediengestaltung für unseren Lauf (v.a. die jährlichen Flyer-, Plakate- und insbesondere die T-Shirt -Entwürfe), sowie die komplette graphische Umsetzung zu übernehmen. Und deshalb bin ich besonders stolz darauf, wie wir es geschafft haben, dem Eschathlon ein so umfassend einheitliches Erscheinungsbild zu geben. Das macht unsere Veranstaltung und den Verein so besonders.
Nun ist es aber an der Zeit, dass ich auch selbst mitlaufen will! Daher ist der wöchentliche Lauftreff am Samstagmorgen auch fester Bestandteil in meinem Trainingsplan. Dort unterstütze ich mittlerweile den Trainer Shane de Tena, der parallel auch mein Personal Trainer ist und der mich im letzten Jahr in meiner sportlichen Entwicklung stark gefördert hat!
Und in meiner Rolle als 2. Vorsitzender des Stadtlaufvereins Eschborn e.V. habe ich natürlich ein großes Herz für alles, was rund um das Thema Eschathlon passiert und freue mich riesig in so vieler Hinsicht Teil dieser Veranstaltung sein zu dürfen ;-).

Vielen Dank Dir für das Interview, Patrick! Und natürlich auch für das gemeinsame Arbeiten im Organisations-Team, unser wöchentliches Laufen und den vielen Spaß, den der Eschathlon nebenbei mit sich bringt ☺ !

Autor: Barbara Schwefer

Multitalentierter Sportsmann und Pacemaker für die 1:29 beim Eschathlon – Christoph Hennemann im Läuferdialog

LD_20170415_Hennemann_Christoph_Foto_finalHallo Christoph, welche Zeit möchtest Du gern bei Deinem nächsten Lauf auf Deinem Ziel-Display sehen?
Beim baldigen Eschathlon natürlich die 1:29 auf der Halbmarathondistanz und gerne dieses Jahr noch einen Marathon unter 3 Stunden.

Von welchem Beruf hast Du als Kind geträumt?
Ich wollte Schreiner werden. Daher baue ich auch heute noch gerne in meiner Freizeit Leuchten. Später wurde ich Banker und heute bin ich in der Unternehmensberatung tätig. Eine gewisse Zahlenaffinität kann ich für Sport und Job gebrauchen. Insbesondere natürlich beim Laufen, wo ich gerne anhand der Zwischenzeiten Pace und Zwischenzeiten durchkalkuliere ☺.

Was war Deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Zuerst war es Fußball, dann Handball, und schließlich Leichtathletik. Letzteres hat mich am meisten fasziniert – vor allem die „Königsdisziplin“ Laufen, bei der ich dann geblieben bin.

Wie oft und wie lange betreibst Du durchschnittlich Sport pro Woche?
Es kann sein, dass ich auch mal einen Tag in der Woche keinen Sport mache 😉 – in Zahlen ausgedrückt sind es pro Woche ca. 10 Stunden Ausdauertraining und 3 – 5 Stunden Athletiktraining (u.a. also Kraft- und Koordinationstraining).

Was hat sich in Deinem Leben grundlegend verändert, seitdem Du Sport machst?
Ich habe eine größere Lebensfreude, bin dankbar über dauerhafte Gesundheit, habe umfangreiche soziale Kontakte (also im „echten“ Leben ;-)), bin geistig ausgeglichen und habe größere Motivation in allen Lebensbereichen.

Wie sieht Dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Es gibt Weißmehlbrötchen mit Honig, dazu Tee sowie Starter- und Buffer-Getränk. An normalen Tagen gibt es immer Müsli mit Obst.

Was gönnst Du Dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Eine Lasagne beim Italiener, also ausnahmsweise einmal Fleisch.
Ich selbst würde mich als „Flexitarier“ bezeichnen – es darf zu besonderen Gegebenheiten also auch mal ein Steak sein oder eine Bratwurst.

Schön, dass wir während unseres Interviews Apfelkuchen, Milchkaffee und Milchshake genießen. Es soll ja nicht so aussehen, als dürfe man es sich als Sportler nicht gut gehen lassen ☺.

Was kann Dich vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Beste Witterungs-Bedingungen für eigene Aktivtäten oder ein attraktives Vorhaben (z.B. Kultur, wie z.B. Art Cologne) in netter Begleitung.

Gibt es eine besondere Geschichte bzw. ein spezielles Ereignis, das Dich zum Sport gebracht hat oder warum Du „dabei geblieben“ bist?
Bei einem heimischen Volkslauf – auf meiner ersten Laufstrecke –  siegte ich, weil sich die Spitzengruppe verlaufen hatte.
Im Folgejahr wollte und konnte ich dann auch unter Normalbedingungen gewinnen, was mich sehr stolz gemacht hat.
Generell waren es diverse Ereignisse: von ersten Erfolgen bei Bundesjugendspielen bis hin zu ersten Platzierungen bei Volksläufen.
Im Sport dabei zu bleiben, bedeutet auch, eigene Zielsetzungen frei umsetzen zu können. Und natürlich heißt das ebenso, den eigenen Körper, bzw. dessen Grenzen, immer wieder neu zu entdecken und ein gesundes Körpergefühl zu bewahren.

Was macht den Eschathlon für Dich so attraktiv?
Die gute Organisation, der Streckenverlauf, und überhaupt die sympathische Veranstaltung, einschließlich der „Macher“ und Helfer.

Wie sollten Kinder / Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Ich bin für mehr Leichtathletik-Anlagen anstatt Fußballplätze. Eschborn ist da vorbildlich mit der „blauen Laufbahn“. Generell sollte man Kinder breit fördern, um herauszufinden, wo ihre Talente liegen. Dann kommen die Erfolge, die Türen für alle Lebensbereiche öffnen – auch neben dem Sport.

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest Du gern über Dich lesen?
Entweder etwas zu einem eigenen Titel oder über einen Erfolg als Trainer (also für den Erfolg einer ganzen Gruppe).

Christoph, berichte bitte noch ein bisschen über Deine sportlichen Meilensteine, Deinen Beruf und zu Deiner allgemeinen Einstellung zum Sport und zum Leben !
Seit 2002 bin ich wieder intensiver in das Laufen eingestiegen (auch bei Wettbewerben) und habe dies schnell als „Königsdisziplin“ für mich entdeckt. Dies aufgrund der Ganzkörperbelastung und weil man den Sport das gesamte Jahr über betreiben kann. Außer den Laufschuhen brauche ich nicht viel dafür und zudem gleicht es geistig so wunderbar aus!
2009 habe ich sowohl im Marathon (2:41 Std.) als auch Halbmarathon (1:17 Std.) meine Bestzeiten erreicht. Insgesamt bin ich bisher 7 Marathons gelaufen.

Neben dem Laufen habe ich mich noch auf anderen sportlichen Gebieten weitergebildet.  So habe ich nun die Trainer-B-Lizenz, bin Athletik Group Trainer für funktionelles Training, Hot Iron und Indoor Cycling und arbeite als Personal Trainer.

…und wir vom Stadtlaufverein Eschborn e.V. freuen uns riesig darauf, dass Du beim nächsten Eschathlon den Pacemaker für die 1:29 Std. machen wirst ☺! Christoph, wir werden den Eschathlon gemeinsam „rocken“ – und ich hoffe sehr, dass Du mich für die 1:29 Std. ziehen wirst – ich freu mich drauf!
Mein Motto lautet „Never Give Up!“.
Außerdem bin ich der Meinung, dass der Lebenssinn in der Selbstverwirklichung als denkendes und planendes Lebewesen liegt. Das umfasst geistiges und körperliches (Gesundheit) ebenso wie seelisches Wachstum. Hier zu investieren oder auch einen positiven Beitrag für andere zu leisten, ist für mich ein Lebensgrundsatz.

Was ich übrigens gern an meine Kursteilnehmer weitergebe, ist der folgende Spruch:
„Geht an Eure Grenzen, denn das Land hinter der Grenze ist das schönste, was ihr entdecken könnt!“

Herzlichen Dank für das schöne Interview, Christoph. Du sprichst nicht nur gerne über den Sport – Du lebst ihn! Das begeistert und motiviert außergewöhnlich und macht gemeinsam großen Spaß, da Du Deine Erfahrungen gerne teilst und andere Sportler schnell mit „ins Boot“ holst!
Viel Erfolg für Deine nächsten sportlichen Ziele und natürlich den Eschathlon, den wir hoffentlich gemeinsam fröhlich finishen werden!

Autor: Barbara Schwefer

Die Lauflegende unserer Region auf dem Weg zum 100.000km-Ziel – Mit 80 noch so „fit und cool“ – Horst Jendrasch im Läufer-Dialog

LD_20170331_Jendrasch_Horst_final_BHallo Herr Jendrasch, Sie haben ein ganz besonderes Ziel, das Sie sportlich gesehen in den nächsten Jahren erreichen möchten – welches Ziel ist das?
Da ich meine gelaufenen Kilometer immer sofort notiert habe (sowohl im Training als auch von den Wettkämpfen), weiß ich, dass ich in meinem Leben bisher ca. 97.000 km gelaufen bin. Die 100.000 km als Lebensleistung zu schaffen, würde mich freuen!

Und welche Zeit möchten sie als „Zeitziel“ gerne bei Ihrem nächsten Lauf im Ziel-Display sehen?
Für den nächsten 10 km-Lauf würde ich gern 1 Stunde 35 Minuten im Zieldisplay sehen.

Von welchem Beruf haben Sie als Kind geträumt?
Landwirt zu werden

Was war Ihre erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Fußball. Bis heute bin ich Schiedsrichter bei Jungendturnieren – früher war ich in ganz Hessen unterwegs und habe somit bei über 3.000 Spielen während 52 Jahren mitgewirkt.

Wie oft und wie lange betreiben Sie durchschnittlich Sport pro Woche?
2-3 Mal pro Woche, was 6-7 Stunden pro Woche bedeutet.

Was hat sich in Ihrem Leben grundlegend verändert, seitdem Sie Sport machen?
Ich lebe gesünder und achte mehr auf meine Gesundheit.

Wie sieht Ihr typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Es besteht aus einer großen Tasse Kaffee und einem halben Brötchen mit Marmelade.

Was gönnen Sie sich nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Ich gönne mir einen Kaffee und ein alkoholfreies Bier.

Was kann Sie vom Sport – „Fernsehen“ abbringen?
Meine Familie, die für mich sehr wichtig ist.

Gibt es eine besondere Geschichte bzw. ein spezielles Ereignis, das Sie zum Sport gebracht hat oder warum Sie „dabei geblieben“ sind? Ja, es gab einen Auslöser – ich hatte Gewichtsprobleme: als ich mit dem Laufen begann, hatte ich 91 kg bei einer Körpergröße von 1,68m.

Was macht den Eschathlon für Sie so attraktiv?
Ich finde die Strecke sehr abwechslungsreich und die Veranstaltung gut organisiert!

Wie sollten Kinder / Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Kinder sollten sich an Vorbilder halten. Sie sollten aber nicht zu etwas gezwungen werden, was sie nicht wollen. Eltern sind nämlich oft ehrgeiziger als ihre Kinder!

Welche (sportliche) Schlagzeile würden Sie gern über sich lesen?
Möglichst wenige!

Ein paar Zeilen in eigener Sache
Mittlerweile bin ich 80 Jahre alt, laufe seit etwa 45 Jahren und seit 40 Jahren Marathon, es macht mir einfach so viel Spaß und hält mich fit.
Bisher bin ich 136mal Marathon gelaufen und vierzig 100km-Ultraläufe. In meinen Spitzenzeiten konnte ich in einem Jahr sogar zwei 100km-Ultraläufe absolvieren (in Biel und Rothenbach) und dies jeweils in unter 10 Stunden.
Das Laufen als solches habe ich aber nie zu ernst genommen, ich habe es immer als Hobby angesehen. Die Familie und der Beruf standen immer an erster Stelle. Auch Zeiten und Platzierungen waren und sind für mich immer zweitrangig gewesen.
Auf eine spezielle Ernährung habe ich nie geachtet, wichtig war und ist für mich, dass ich das Ziel gesund und munter und ohne Probleme erreicht habe. Meine Mitkonkurrenten (-innen) sehe ich immer als Kameraden und Kameradinnen an.

Anmerkung der Redaktion:
Unser Gespräch mit Herrn Jendrasch hat uns sehr viel Freude bereitet! Er hat sich uns als sehr zufriedener und ausgeglichener Mensch gezeigt, der den Sport durch seine freundliche und kameradschaftliche Einstellung immer wieder bereichert.
Wir wünschen ihm für seine Zukunft – sportlich und natürlich auch gesundheitlich – alles Gute!
Ein Vorbild für jung & alt und ein so positiv denkender Mensch, wir freuen uns auf ein erneutes Treffen, spätestens beim diesjährigen Eschathlon.

Sein imponierendes Lebenswerk:
136* Marathon-Läufe
40* 100-Kilometer-Ultraläufe (u.a. Teilnahme in CH-Biel)
Fußball – Schiedsrichter seit über 52 Jahren (über 3.000 Spiele)
97.000 km in Wettbewerbs- & Trainingsläufen, Ziel: 100.000km
vorbildliches menschliches und sportliches Verhalten

Interessante Links:

Sein Lebensmotto:
„Alles nicht so ernst nehmen und nicht so kompliziert machen,
beim Sport einfach öfters in sich hinein hören und entscheiden, ob es gerade für den Körper gut ist oder nicht. Auf jeden Fall Ruhe bewahren, denn wenn man nervös wird, macht man i.d.R. vermeidbare Fehler …“

Autor: Barbara Schwefer

Mehrfach-Eschathlon-Podiumsplatzierte beim Halbmarathon und Mitglied im SVE-Organisationsteam – Barbara Schwefer im Läufer-Dialog

Barbara Schwefer ist begeisterte & ambitionierte (Halb)-marathon-Läuferin und neben Klaus Strzyz auch Co-Trainerin des Eschathlon-Lauftreffs von Trainer Shane de Tena (Vorstellung Shane). Mit der Siegerin beim benachbarten ARQUE – Wuzzelauf 2016 (TSG Altenhain) und der Zweiten beim zurückliegenden Eschathlon im Halbmarathon sprach zum Saisonauftakt der Vorsitzende des Stadtlaufvereins (SVE), Jürgen Wrona. Im Übrigen freuen wir uns, dass Barbara zukünftig den Eschathlon – Läufer-Dialog mit interessanten Läufern aus der Region führen wird.

LD_20170216_Barbara_SchweferBarbara, welche Zeit möchtest du auf deinem Ziel-Display sehen?
Beim Eschathlon 2016 bin ich mit 01:30:50 meinen bisher schnellsten Halbmarathon gelaufen. Falls es irgendwann einmal mit 01:29:59 klappen sollte, wäre ich natürlich begeistert!

Im Mai dieses Jahres steht außerdem nach knapp 7 Jahren wieder ein kompletter Marathon an – meine Wunschzeit hier steht im Moment bei 3 Stunden 29 Minuten. Mal sehen, wie das Trainieren läuft ;-).

Von welchem Beruf hast du als Kind geträumt?
Als Kind habe ich sehr viel gemalt und gebastelt – ein künstlerischer Beruf oder Architektur stand zuerst hoch im Kurs. An etwas mit Sport habe ich als Kind überhaupt nicht gedacht. Vor 5 Jahren habe ich aber aus Interesse und Spaß eine Ausbildung für die Trainer-B-Lizenz gemacht. Und letztendlich bin ich Apothekerin geworden.

Was war deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Meine erste „richtige“ Sportart war Tennis im Tennisverein (TV Grün-Weiß in Hannover). Zusammen mit meiner Schwester hatte ich viel Spaß am Training und den Punktspielen mit unserer Mannschaft gegen andere Vereine.

Wie oft und wie lange betreibst du durchschnittlich Sport pro Woche?
Mein normales Pensum liegt bei ca. 6x Training / Woche, zwischen 45-90 Min. Dabei steht das Laufen zwar im Vordergrund, aber auch Kraft- und Beweglichkeitstraining gehört dazu. Wenn die (Halb)-marathon – Saison beginnt, wird das Laufpensum natürlich noch höher und die Trainingszeiten länger!

Wie sieht dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Joghurt mit Obst und Müsli – aber mindestens 2 Stunden vor dem Start.

Welchen Teil deiner Zeitung bzw. welchen Internet-Medien-Teil liest du täglich zuerst?
„Leider“ gucke ich oft zuerst bei facebook, ob es etwas „Neues in der Welt“ gibt. Die Meinung der Leute dazu wird da gleich mitgeliefert.

Was gönnst du dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Definitiv freue ich mich am meisten über Kaffee und Kuchen im Ziel (mindestens aber alkoholfreies Weizenbier). Im Laufe des Tages muss dann aber auch irgendwann „Fleisch“ her ☺ .

Was kann dich vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Alles, denn für Sport im Fernsehen interessiere ich mich weniger (selber machen macht mir mehr Spaß!)

Was macht den Eschathlon für dich so attraktiv?
Als Läuferin aus Eschborn gibt es da sicherlich keine Frage mehr, oder? ☺ Aus diesem Grund wollte ich dieses Jahr gern mit ins Organisationsteam aufgenommen werden. Über die gute Organisation und Stimmung war ich seit Beginn des ersten Eschathlons positiv überrascht.

Übrigens ist ein Wettkampf mit Zieleinlauf neben einer Eisdiele auch schwer zu toppen … . So hab´ ich in den letzten Jahren die Schülerläufe nach dem eigenen Lauf verfolgen können und dabei einen Eiscafe nach dem nächsten „geschlürft“, bis die Siegerehrung startete.

Wie sollten Kinder / Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Bloß nicht mit Druck von außen – eher durch Vorbilder aus der Familie oder dem Bekanntenkreis.

Ich hoffe zwar sehr, dass sich meine beiden Kinder, auch durch mich, für einen Sport begeistern werden (die beiden sind jetzt erst 3 Jahre alt), aber darauf sollen sie selber kommen. Zurzeit möchte ich dies nicht frühzeitig zu einem „wöchentlichen Termin“ für sie machen.

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest du gern über dich lesen?
Klar würde ich gerne einmal den Eschathlon bei den Frauen gewinnen, da ich schon zwei Mal Zweite geworden bin. Wenn dies aber nicht klappt (was wahrscheinlicher ist, da die Konkurrenz größer wird ;-)), dann macht mir das auch nichts.

Mit welchem Sportler würdest du gern einmal die Rollen tauschen?
Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit mir ;-).

Profil – begeisterte & ambitionierte Hobbyläuferin: Barbara Schwefer
Barbara Schwefer ist Mitglied im Stadtlaufverein Eschborn e.V. und seit 2017 auch Mitglied im Organisationsteam für den Eschathlon.

Sie hat bisher bei allen 3 Eschathlon – Halbmarathons teilgenommen und ist zwei Mal Zweite geworden.

Zum Laufen gekommen ist sie 2005, als sie wegen Liebeskummer einfach mal „´ne Runde Rennen“ gegangen ist. Die positive Kraft, das Freiheitsgefühl und die Bewegung an der frischen Luft in der freien Natur haben sie dauerhaft „abhängig“ gemacht.

Als berufstätige Mutter von zwei Kindern (Zwillinge, 3 Jahre alt), möchte sie gern vermitteln, dass durch Laufen (oder Sport allgemein), immer ein positiver Effekt für alle resultiert: ausgeglichene Menschen schaffen einfach mehr, sind fröhlicher und geben das an die ganze Familie und ihr Umfeld weiter. Und wer fragen sollte, wie man das alles zeitlich schafft, der muss nur ehrlich zu sich selbst sein. Denn Sport geht immer  – es ist nur eine Frage der Organisation und des inneren „Schweinehundes“. Und wer den nicht selbst überlisten kann, der sollte zu uns in den Lauftreff kommen: Eschathlon-Lauftreff am Samstag um 9:30 Uhr!

Eschathlon-Pacemaker & in diesem Jahr bereits zum 4. Mal beim 100km–Lauf in Biel (CH) dabei – Klaus Strzyz

Aktives Mitglied im Organisationsteam des Eschathlon 2016 – Klaus Strzyz im Läufer-Dialog.

Klaus Strzyz ist als Mitglied des Stadtlaufvereins Eschborn mit seiner Erfahrung aus 18 Marathons und Ultramarathons gerne im Eschathlon-Team. Er sorgt mit seiner Einschätzung aus anderen großen Laufevents für das richtige Maß und die passende Organisationstiefe beim 3. Eschathlon am 10. Juli 2016. Mit dem bislang dreifachen 100-km-Finisher der Bieler Lauftage sprach kurz vor seinem diesjährigen vierten Start in der Schweiz am 10. Juni der Vorsitzende des Stadtlaufvereins, Jürgen Wrona.

LD_20160525_Klaus_Strzyz_final_FotoHallo Klaus, welche Zeit möchtest du auf deinem Ziel-Display sehen?
Als Pacemaker für 2:29 reichen mir beim Halbmarathon eben jene 2:29 völlig aus – schließlich geht es hier nicht um eine persönliche Bestzeit, sondern darum, diejenigen Läufer gut ins Ziel zu bringen, die als Anfänger Bedenken haben, ob sie die gesamte Strecke eines Halbmarathons überhaupt schaffen. Außerdem, in meinem Alter – ich werde dieses Jahr 67 – verabschiedet man sich so langsam von Bestzeiten (vor ein paar Jahren konnte ich die Strecke noch gut unter 2 Stunden laufen) und ist froh und zufrieden, wenn man gesund und mit einem Lächeln auf dem Gesicht ankommt.

Von welchem Beruf hast du als Kind geträumt?
Comic-Redakteur der Micky Maus, was ich dann später tatsächlich für zehn Jahre auch geworden bin. Wunder gibt es eben immer wieder…

Was deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Ganz gewiss nicht das Laufen, sondern wie bei den meisten der Fußball. Ich bin seit frühester Kindheit Fan des FSV Frankfurt, auch wenn dies nicht immer leicht ist. FSV-Fan sein heißt Leiden lernen, besonders jetzt.

Wie oft und wie lange betreibst du durchschnittlich Sport pro Woche?
Als jemand, der nicht mehr im Beruf steht, habe ich genügend Zeit unter der Woche, um drei- bis viermal zu laufen. Da ich die letzten drei Jahre beim 100 km-Lauf in Biel (Schweiz) teilgenommen habe und auch dieses Jahr wieder teilnehmen werde, habe ich einen relativ strikten Trainingsplan mit einem Laufumfang zwischen 50 und 60+ Wochenkilometern, und das braucht in meinem Alter schon einige Zeit, die ich, wäre ich noch berufstätig, sicher nicht aufbringen könnte. Der Zeitaufwand ist auch witterungsabhängig, denn im Winter ist das Training wahrlich kein Spaß … und irgendwann möchte man ja auch wieder zuhause sein.

Wie sieht dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Zwei Stunden vor dem Start geht noch Müsli (zwei Stunden wegen der nötigen Verdauung), ansonsten tut´s auch ein Energieriegel mit Tee, denn der liegt in der Regel nicht so schwer im Magen beim Laufen.

Welchen Teil deiner Zeitung liest du täglich zuerst?
Ganz klar den Lokalteil.

Was gönnst du dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Die Badewanne.

Was kann dich vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Viel – zu viel, um es hier aufzuzählen. Ich bin jedenfalls kein „fanatischer“ Sportschau-Gucker.

Was macht den Eschathlon für dich so attraktiv?
Als jemand, der in der Region über die Teilnahme am MAIN-LAUF-CUP schon bei nahezu allen Volksläufen am Start war, schätze ich beim Eschathlon zum einen die wirklich große Professionalität der Ausrichter, die bei der Durchführung keine Wünsche offen lässt, zum anderen aber auch, wie gut die Veranstaltung vom Publikum angenommen wird. Deswegen habe ich auch, nachdem ich beim ersten Eschathlon schon dabei war, im Anschluss daran angeboten, in irgendeiner Form mitzuwirken. Außerdem lebe ich seit über 20 Jahren in der Stadt, d.h. der Eschathlon ist so etwas wie ein Heimspiel. Hier kenne ich schließlich jeden Baum und jeden Strauch beim Vornamen J, so oft bin ich schon durch die Gemarkung gelaufen.

Wie sollten Kinder / Jugendliche  generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Genau so, wie es beim Eschathlon gehandhabt wird, indem ihnen nämlich die Gelegenheit gegeben wird, ihre eigenen Wettkämpfe zu laufen, was mein Enkel voller Begeisterung im letzten Jahr auch getan hat.

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest du gern über dich lesen?
Klaus Strzyz nimmt in der AK M80 beim 100 km-Lauf in Biel teil.

Mit welchem Sportler würdest du gern einmal die Rollen tauschen?
Mit keinem, denn in Wirklichkeit bin ich eher ein fauler Knochen, dem das regelmäßige Training nicht immer leicht fällt, besonders im Winter, wo man sich ja bekanntlich die Kondition für den Sommer holt. Im Gegensatz zu vielen Talenten muss ich jedenfalls unterwegs immer ganz schön ackern. Wenn ich so lese, dass Arne Gabius im Training regelmäßig Wochenumfänge von bis zu 200 Kilometern abspult… das ist zwar in höchstem Maße bewundernswert, aber nein danke, für mich wäre das nix.

Profil – Ein ganz normaler FREIZEITLÄUFER: Klaus Strzyz
Klaus Strzyz, u.a. ehemaliger Comic-Übersetzer und Micky Maus-Redakteur und inzwischen „glücklicher Rentner“, hat reichlich spät, nämlich im Alter von 58 Jahren das Laufen entdeckt, und ist erst mit 60 seinen ersten Marathon gelaufen. Die Beweggründe waren damals, als leidenschaftlicher Raucher sozusagen zum Ausgleich „ein bisschen Sport“ zu treiben. Nach einigen Marathons hat er dann das Rauchen (nahezu gänzlich) aufgegeben. Da im Alter die Schnelligkeit doch arg nachlässt und sich auch immer öfter orthopädische Probleme bemerkbar machen, legt er das Schwergewicht beim Laufen nicht so sehr auf die schnellen kurzen Strecken, sondern eher auf die langsamen langen, weshalb er seit drei Jahren auch im recht gemütlichen Tempo die 100 km von Biel mitläuft (Bestzeit 15:42) – gemütlich deshalb, weil man hier satte 21 Stunden Zeit hat, bevor das Ziel geschlossen wird: „Da kann man sich unterwegs sogar Massagepausen oder auch ein Käffchen mit original Schweizer Rüblitorte gönnen“. Ansonsten ist Strzyz der Ansicht, dass man das Laufen auch nicht zu ernst nehmen sollte. Wichtiger ist es, sich darauf zu besinnen, dass man läuft, um sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun, und nicht, um Medaillen einzusammeln oder von einer persönlichen Bestzeit zur nächsten zu hetzen.

Interessante Links:

Im Läuferdialog: Pierre Stern – Freizeitsportler und Eschathlon–Unterstützer

Ambitionierter Freizeitsportler und Eschathlon–Unterstützer Pierre Stern im Läuferdialog – die Taunus Sparkasse läuft mit (direkt & indirekt)

Als Pierre Stern Anfang 2014 zum ersten Mal von der Idee des Eschathlons hörte, war er sofort Feuer und Flamme für dieses Projekt. Es fiel ihm nicht schwer auch in seinem Unternehmen für Unterstützung des Eschathlons zu sorgen. Die Taunus Sparkasse unterstützte in den schweren Kinderschuhen des Eschborner Halbmarathons nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern Pierre half auch dabei die Läuferbeutel mit Leckereien zu füllen. Die Taunus Sparkasse mit Pierre Stern war einer der ersten Sponsoren und half so, diesen Lauf erst möglich zu machen.  Anke Gann sprach mit Pierre am Rande der aktuellen Planungsgespräche für die Saison 2016 und bedankte sich bei Pierre im Namen des Eschathlon-Teams für die Zusage der weiteren Unterstützung durch die Taunus Sparkasse.

Pierre_finalHallo Pierre, der zweite Eschathlon ist zu Ende, warst du mit deiner 2015er-Zeit beim Ziel-Einlauf zufrieden?
Ja, insofern meine Erwartungen nicht allzu hoch gesteckt waren J. Dafür stehen nun weitere Trainings für den erstmaligen Halbmarathon an. In 2016 erfolgreich zu „finishen“, das ist mein großer Traum und wenn ich mir eine Zeit wünschen darf, dann so eine Zeit um die 2 Stunden und 10 Minuten.

Von welchem Beruf hast du als Kind geträumt?
Das ist schon sehr lange her. Ich wollte jedenfalls nicht Lokführer oder Astronaut werden. Etwas Kaufmännisches mit Kundenkontakt sollte es sein. Daher habe ich wohl gleich zwei Service-basierte Berufe erlernt. Neben dem Einzelhandelskaufmann natürlich noch den Bankkaufmann.

Was war deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Als Jugendlicher habe ich Kampfsport betrieben, weitere Details hierzu werden nicht verraten J.

Pierre, wie oft und wie lange betreibst du durchschnittlich Sport pro Woche?
Zurzeit schaffe ich es dreimal die Woche. Ich jogge allerdings gerne in Begleitung, daher ist es stets auch eine Koordinierungssache.

Wie sieht dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Das ist leider kein „Gourmet“-Frühstück. Neben Wasser und Kaffee vielleicht ein Brötchen mit Marmelade und Käse.

Welchen Teil deiner Zeitung oder welchen Online-Teil (Smartphone oder Tablet) liest du täglich zuerst?
Politik, Wirtschaft und Finanzen: Immobilienangebote im Main Taunus Gebiet, Immobilienfinanzierungszinsen, Börsendaten …

Was gönnst du dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Einen kalten Eistee unter Beimischung von Ingwer und Mineralwasser.

Was kann dich vom (Sport-)„Fernsehen“ abbringen?
Natürlich das Training für den nächsten Eschathlon Lauf oder ein  Heimspiel beim 1.FC Eschborn. Daneben bin ich mit meiner Dissertationsarbeit beschäftigt. Hierbei gehe ich auf die Thematik ein, wie es Unternehmen gelingen kann, Kunden stärker in Ihre Unternehmensaktivitäten einzubeziehen.

Was macht den Eschathlon für dich so attraktiv?
Die Begeisterung des Eschathlon-Orgateams steckte mich recht frühzeitig an. Darunter sind hochmotivierte Persönlichkeiten, die einen professionellen Einsatz zeigen. Es dauerte nicht lange um die Taunus Sparkasse als Sponsor zu überzeugen. Persönlich habe ich dann noch bei der Befüllung der Läuferbeutel mitgewirkt, weil es einfach Spaß macht dabei zu sein.

Wie sollten Kinder und Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt und dauerhaft begeistert werden?
Die bisherigen Aktivitäten beim Eschathlon sind echt super. Ich kann mir vorstellen dass weitere Kinder durch Auslegung von Flyern an Schulen und Geschäften noch Lust bekommen im nächsten Jahr im Läuferfeld des Eschathlon anzutreten.

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest du gern über dich lesen?
Juli 2016: „Pierre Stern absolvierte nach intensiver Trainingsphase seinen ersten Eschathlon-Halbmarathon erfolgreich“.

Mit welchem Sportler würdest du gern einmal die Rollen tauschen?
Mit  Haile Gebrselassie (äthiopischer Langstreckenläufer, u.a. persönliche Bestleistung mit 2:03:59 h im Marathon). Wir haben bereits einige Gemeinsamkeiten: Beispielsweise die Körpergrösse. Ich gebe allerdings zu, dass er beim Laufen etwas erfolgreicher ist J.

Profil – Pierre Stern – ambitionierter Freizeitsportler und Eschathlon – Unterstützer
Pierre Stern ist gebürtiger Offenburger und wurde vor mehr als vier Jahren durch seinen Beruf nach Eschborn geführt.  Sein Herz schlägt u.a. für den 1. FC Eschborn. Durch seine Tätigkeit als Regionalleiter der Taunus Sparkasse kennt er viele Eschborner Bürger persönlich. Die Teilnahme am Eschathlon ist für ihn ein „Muss“, aber auch die Summertime Konzerte besucht er regelmäßig und sehr gerne. „Die Öffentlichkeitsarbeit bei sozialen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen ist mir ein besonderes Anliegen“, so Pierre Stern. Zu seinem Geschäftsgebiet zählen die Filialen in Eschborn, Niederhöchstadt und Schwalbach.

Redaktion: Eschathlon Vorstand

WELTREKORDLER & Lauf-Direktor des ARQUE-Laufs

von Kelkheim nach Mainz: Michael Lederer im Läufer-Dialog

Am 8. November 2015 findet der 28. ARQUE-LAUF (Kelkheim – Mainz) statt. Mit dem Initiator und Organisator des traditionsreichen ARQUE-Laufs Michael Lederer sprach Eschathlon-Vorstandsmitglied Jürgen Wrona. Beide Vereine schätzen den gemeinsamen Erfahrungstausch, u.a. gibt es in diesem Jahr eine besondere Spendenaktion 442 , initiiert von Christian Hecht (jeder Teilnehmer der beiden Lauf- Veranstaltungen unterstützt indirekt die Wohltätigkeits-Spende). Vieles Wissens-wertes und Interessantes zum Hintergrund der ARQUE und des ARQUE-Laufs haben wir unter dem Läufer-Dialog als Link angefügt.

LD_20150610_Michael_Lederer

Hallo Michael, was war damals im Stadion los, als du eure Rekordzeit auf dem Ziel-Display gesehen hast?
August 1977, 18:57 Uhr: „18 minutes to go“ … Die Musik in den unheimlichen Katakomben des Müngersdorfer Stadions aus dem Lautsprecher klingt motivierend, der Bass hämmert unbarmherzig auf das Trommelfell und der Rhythmus geht über in eine Gefühlswelt, die sich langsam einstimmt auf ein eindrucksvolles Ziel … Minuten später … die 1. Halbzeit 1. FC Köln – Werder Bremen wird abgepfiffen. Man riecht in jeder Ecke das Kölsch und darüber legt sich der feine Geruch der Stadion-Bratwurst … 19:15 Uhr … der Startschuss fällt … 14:38,8 min zeigt die Anzeigetafel wenig später Weltrekord für Deutschland. Das Fußballstadion steht Kopf und kein einziger Kölner Fan wird später auch nur einen Pfennig, den er für die Eintrittskarte bezahlt hat, bereuen. Denn direkt im Anschluss an den Weltrekord fegt der 1. FC Köln Werder Bremen mit 7:2 vom Platz. Dieter Müller trifft dabei allein sechs Mal – sicherlich ein Rekord für die Ewigkeit, an jenem Abend, an dem 4 Leichtathleten und 22 Fußballer gemeinsam Rekordgeschichte geschrieben haben.

Von welchem Beruf hast du als Kind geträumt?
Vision von 3 Alternativen – mit der Priorität Nr. 3: Feuerwehrmann – das eindrucksvolle gefährliche Element, Tierarzt – Prof. Grzimek war hier das große Vorbild, Prinz – Leben ohne zu Arbeiten – geht das überhaupt?

Was war deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Leichtathletik – 3-Kampf, in Hattersheim am 1. Juni 1969 (1538 Punkte, 9. Platz), 100m: 14,3 sec., Kugelstoßen (4 kg): 6,04m, Weitsprung: 4,12m

Michael, wie oft und wie lange betreibst du durchschnittlich Sport pro Woche?
Heute trainiere ich 1-2x pro Woche (radelnd & schwimmend bzw. indirekt tagsüber treppensteigend im Tower 185 J). Früher trainierte ich bis zu 14x und bis zu 200 km pro Woche (laufend), da war auch schon mal ein Marathon angesagt. In Summe kam dadurch über die Jahre eine „Gesamt-Laufleistung“ von 70.000 km zusammen.

Wie sieht dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Früchte & Joghurt – die Kohlenhydrate stehen 24h vorher auf dem Speiseplan

Welchen Teil deiner Zeitung oder welchen Online-Teil (Smartphone oder Tablet) liest du täglich zuerst?
Der klassische 5-Klang: Todesanzeigen – Feuilleton – Sport international – Sport lokal – Politik

Was gönnst du dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Aktuell ist Wasser angesagt…..damit der BMI wieder in die Reihe kommt … J

Was kann dich vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Familie – Job – ARQUE

Was macht den Eschathlon für dich so attraktiv?
Die schnelle Rundstrecke auf der 1/2-Marathon-Distanz im MTK; die 1:11 h im letzten Jahr haben es deutlich gezeigt!

Wie sollten Kinder und Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt und dauerhaft begeistert werden?
Hier gibt es keinen Königsweg, aber eine frühe Bewegungsförderung geht in die richtige Richtung, z.B. durch vielfältigen und häufigen Familienspaß in der Natur. Die Eltern können somit eine entscheidende Basis für Freude und Ausdauer am Sport bilden. Oft werden die Kinder über das häusliche Umfeld oder durch Freunde zu einer sportlichen Vereinsaktivität herangeführt. Dennoch sollten Kinder mit möglichst vielen unterschiedlichen Sportarten in Kontakt kommen, um eine vielseitige Körpererfahrung zu sammeln. Wie auch immer, direkt zur „richtigen“ Sportart oder über Umwege, den Eltern kann man nur das richtige Geschick und auch die Nachhaltigkeit wünschen, um ihre Kinder bei den Höhen und Tiefen zu begleiten und auch wieder zu motivieren, wenn es mal notwendig ist …

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest du gern über dich lesen?
Eschathlon erfolgreich gelaufen – Das wird eine Vision bleiben. Da fehlt nicht der Biss, sondern eher etwas Knorpel im Knie …

Mit welchem Sportler würdest du gern einmal die Rollen tauschen?
Mit dem Weltmeister (im 24h-Lauf am 20. Apr 2015 in Turin) Florian Reus … das wäre sicherlich eine ganz besondere Erfahrung, zumindest einen Teil seiner persönlichen Bestleistung über 263,9 km zu stemmen (siehe Double2015: 28.09.2015 in Griechenland – Florian Reus setzt sich auch Spartathlon-Krone auf, in 23:17:31 Std.)

Profil – WELTREKORDLER & Lauf-Direktor des ARQUE-Laufs von Kelkheim nach Mainz: Michael Lederer
Er hielt lange einen der ältesten Leichtathletik-Weltrekorde. Im August 1977 lief er mit Thomas Wessinghage, Harald Hudak und Karl Fleschen in Köln über 4 x 1500 Meter 14:38,8 Minuten. Erst 32 Jahre später knackte eine kenianische Staffel den Rekord. Fast noch wichtiger: Lederer ist es gelungen, mit seinem Sport Gutes zu tun: Eine von ihm initiierte Veranstaltung „ARQUE-LAUF“ spielte schon mehr als eine Million Euro für Bedürftige ein. www.arquelauf.de und www.arque.de .

In der ARQUE haben sich seit 1979 etwa 600 Eltern querschnittgelähmter Kinder und Jugendlicher sowie Jugendliche und Erwachsene, die von einer Querschnittlähmung betroffen sind, zur gegenseitigen Hilfe zusammengeschlossen. Eine Organisation motivierter junger Eltern, die sich um Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer angeborenen Querschnittlähmung kümmern. Kümmern heißt dabei, sich den medizinischen, pflegerischen und sozialen Aufgaben zu stellen und insbesondere auch jungen Eltern Mut zu machen, wenn in der Familie ein Kind mit einer solchen Behinderung geboren wird – und dies passiert in Deutschland mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 : 1.000.

Die ARQUE vertritt als eingetragener, gemeinnütziger Verein im Rhein-Main-Gebiet seit 1979 die Interessen von Menschen mit angeborener Querschnittlähmung (Spina bifida) und Störung des Gehirnwasserkreislaufes (Hydrocephalus). Sie bietet Hilfestellung bei der Bewältigung der durch die Behinderung entstehenden Probleme und unterstützt auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Sie steht allen Betroffenen, Eltern, Familien, Fachleuten und jedem Interessierten als Ansprechpartner zur Verfügung.

Links:
Michael Lederer: Erfolgreiche Sportler im Porträt: Michael Lederer
Michael Lederer: Ein Weltrekordler, der laufend Gutes tut
ARQUE-Lauf (So 8. November 2015): Anmeldung (ARQUE – Lauf und ARQUE – bike-tour)
ARQUE: ARbeitsgemeinschaft für QUErschnittgelähmte
Eschathlon – ARQUE-Lauf: Vorwärts – immer – Rückwärts Nimmer (Hasan Kurt startet am 8. Nov. rückwärts)

WELTMEISTER 2015 im 24-h-Lauf, ULTRALÄUFER & begeisterter ESCHATHLON-LÄUFER: Florian Reus im Läufer-Dialog

LD_20150610_Reus_Florian_b
Der amtierende Welt- und Europameister im 24-Stunden-Lauf Florian Reus, hier beim Zieleinlauf der Halbmarathon-Strecke am 12. Juli und im Gespräch mit dem 2.Vorsitzenden Hasan Kurt des Stadtlauf-Vereins Eschborn nach der Siegerehrung.
Florian ist bereits das zweite Mal dabei, was hat ihm dieses Jahr besonders gefallen?
„Die tolle Orga und die Atmosphäre auf dem Rathausplatz waren wieder bemerkenswert. Der Eschathlon ist eine gute Mischung zwischen einem größeren Lauf-Event, aber auch ein Stück weit familiär durch die Kinderläufe.“

Hallo Florian, der zweite Eschathlon ist zu Ende, warst du mit deiner Halbmarathon-Zeit beim Ziel-Einlauf zufrieden?
Ich bin mit dem Podiumsplatz sehr zufrieden, da ich mich bei meinen Ultramarathonläufen schon immer ziemlich mit irgendwelchen Zielzeiten stresse, ist beim Eschathlon mein wichtigstes Ziel, möglichst viel Spaß auf und neben der Strecke zu haben und genau das hatte ich heute. Außerdem wollte ich den Lauf eher als Tempotraining nutzen, die Zeit ist da am Ende dann nicht ganz sooo wichtig. (Anmerkung der Redaktion: Florian kam mit 1:19:00 auf Rang drei)

Von welchem Beruf hast du als Kind geträumt?
Mein absoluter Traumberuf war es, Profisportler zu werden. Wie bei den allermeisten Jungs stand da die Fußballkarriere ganz oben auf der Wunschliste.

Was war deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Mein erster Kontakt mit dem aktiven Sporttreiben war der Fußballverein, in den ich im Alter von 6 Jahren eingetreten bin.

Florian, wie oft und wie lange betreibst du durchschnittlich Sport pro Woche?
Da ich auch in meinem Studium mit Sport zu tun habe, können da neben dem üblichen Lauftraining schon einige Stunden zusammenkommen. In einer normalen Woche gehen da etwa 15 Stunden drauf, wenn ich mich in der Vorbereitung auf einen 24-h-Lauf befinde, können das in Extremfällen aber schon auch mal mehr als 25 Stunden sein.

Wie sieht dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Mein Standardfrühstück vor Wettkämpfen sind Brötchen mit Honig, aber ohne Butter. Dazu gibt es als überzeugter Kaffee-Junkie natürlich auch am Wettkampftag eine Tasse Kaffee.

Welchen Teil deiner Zeitung oder welchen Online-Teil (Smartphone oder Tablet) liest du täglich zuerst?
Bei Online-Medien rufe ich morgens meistens zuerst die Wettervorhersage auf, bevor es dann natürlich mit Sport weitergeht.

Was gönnst du dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Da ich, vor allem in der Zeit der Vorbereitung auf wichtige Wettkämpfe, ziemlich stark auf meine Ernährung achte, lasse ich nach einem erfolgreichen Lauf auch mal „Fünfe gerade sein“, indem ich mir Softdrinks ohne Mengenbegrenzung gönne.

Was kann dich vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Da ich kein großer Fernsehschauer und im Moment auch gar nicht im Besitz eines Fernsehers bin (spart viel Zeit) erübrigt sich das fast von selbst. Für den Fall, dass ich mir doch mal eine Sendung im Online-Livestream anschaue, handelt es sich eigentlich fast ausschließlich um Sportbezug.

Was macht den Eschathlon für dich so attraktiv?
Für mich ist der Eschathlon ein nettes heimatliches Kontrastprogramm zu meinen sonst deutlich längeren Wettkämpfen.

Wie sollten Kinder und Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt und dauerhaft begeistert werden?
Mit großer Sicherheit ist ein Dauerlauf nicht gerade die attraktivste Form des Sporttreibens für Kinder. Dementsprechend sollte man den Laufsport, z.B. in Verbindung mit einem Naturerlebnis, auf spielerischer Art den jungen Leuten näher bringen. Allgemein ist es für Kinder wohl deutlich spannender vielfältige Bewegungserfahrungen durch eigenes spielerisches Ausprobieren kennenzulernen, als lediglich vom Lehrer oder Trainer vorgegebene Übungen „abzuarbeiten“.

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest du gern über dich lesen?
„Florian Reus verbessert den seit fast 30 Jahren bestehenden Deutschen Rekord im 24-h-Lauf auf über 277 Kilometer!“

Mit welchem Sportler würdest du gern einmal die Rollen tauschen?
Da es in einer Randsportdisziplin, wie ich sie betreibe, nicht immer einfach ist, Studium/Job und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen, würde ich manchmal schon ganz gerne mit Sportlern aus einer stark professionalisierten Sportart, wie dem Fußball, tauschen. Wenn ich genauer darüber nachdenke, bin ich aber schon ganz zufrieden wie alles ist, da es ja das Wichtigste ist, die Dinge, die einen faszinieren, mit viel Leidenschaft ausüben zu können!

Profil – WELTMEISTER 2015 im 24-h-Lauf, ULTRALÄUFER & begeisterter ESCHATHLON-LÄUFER: Florian Reus
Seit April dieses Jahres gibt es mit Florian Reus auch einen Weltmeister im Main-Taunus-Kreis. Diesen Titel holte er sich bei der im italienischen Turin ausgetragenen WM im 24-Stunden-Lauf. Dabei legte er 263,9 Kilometer, was ungefähr die 12,5-fache Distanz der längsten Eschathlon-Strecke entspricht, innerhalb eines Tages laufend zurück, um sich gegen die Konkurrenz aus über 40 Nationen durchzusetzen. Für den 31-Jährigen hat sich nach mehreren Podiumsplätzen bei den vergangenen internationalen Meisterschaften so etwas wie ein sportlicher Lebenstraum erfüllt. Für diesen Traum hat er mehr als ein Jahrzehnt Anlauf genommen, denn seinen ersten Ultramarathon über 100 Kilometer ist er bereits im Alter von nur 19 Jahren gelaufen.
Wenn Florian nicht laufend unterwegs ist, studiert er an der TU Darmstadt den Masterstudiengang „Sportmanagement“. Das Studium und der Job seiner Freundin, die in Eschborn arbeitet, ist auch der Grund, warum es den gebürtigen Würzburger nach Hessen verschlagen hat. So lebt er seit mittlerweile etwa vier Jahren in Sulzbach. Genau wie seine Sportart als relativ exotisch zu bezeichnen ist, arbeitete er zuvor als Weinküfermeister auch in einem seltenen Beruf.

BÜRGERMEISTER und begeisteter Eschathlon LÄUFER – Mathias Geiger – im Läufer-Dialog

LD_20150630_Geiger_Matthias_Gesamtbild
Bürgermeister Mathias Geiger wird am 12. Juli 2015 zum zweiten Mal auf die 10km Strecke -einmal rund durch seine Stadt- gehen.
Anke Gann, Vorstandsmitglied des Stadtlauf-Vereins Eschborn und Ansprechpartnerin im Eschathlon-Team für die Sponsoren, interviewte ihn für den Läufer-Dialog.

Herr Bürgermeister, welche Zeit möchten Sie auf Ihrem Ziel-Display sehen?
Dabeisein ist alles!

Von welchem Beruf haben Sie als Kind geträumt?
Lokomotivführer

Was war Ihre erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Fußball auf der Straße

Herr Geiger, wie halten Sie sich für die vielen Termine fit?
Wenn ich es schaffe, betreibe ich 3x pro Woche Sport. Laufen hält Geist und Körper gesund

Wie sieht Ihr typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Müsli mit Obst und Milch

Welchen Teil Ihrer Zeitung oder welchen Online-Teil (Smartphone oder Tablet) lesen Sie täglich zuerst?
Lokales und Politik

Was gönnen Sie sich nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Eine Massage

Was kann Sie vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Meine Frau

Was macht den Eschathlon für Sie so attraktiv?
Die Nähe zu teilnehmenden Freunden und Bekannten, Eschborn zu Fuß zu durchqueren

Wie sollten Kinder und Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt und dauerhaft begeistert werden?
Immer und immer wieder! In der Schule, in Vereinen, …

Welche (sportliche) Schlagzeile würden Sie gern über sich lesen?
Dass ich am Boston Marathon teilgenommen hätte

Mit welchem Sportler würden Sie gern einmal die Rollen tauschen?
Mit dem Kunstturner Fabian Hambüchen

Profil – BÜRGERMEISTER und begeisteter Eschathlon LÄUFER: Mathias Geiger
Hier sein diesjähriges Grußwort: „Liebe Eschbornerinnen und Eschborner, liebe Gäste,
zur 2. Ausgabe des Eschathlon darf ich Sie ganz herzlich im Namen unserer Stadt begrüßen. Die Premiere im vergangenen Jahr war trotz des schlechten Wetters ein großer Erfolg und der Lauf ist auf dem besten Weg, schon bald zu einer festen Größe in unserem jährlichen Veranstaltungskalender zu werden. Es ist großartig, was hier in den letzten Jahren bei uns vor Ort im wahrsten Wortsinne auf die Beine gestellt worden ist.
Ob eine der kürzeren Distanzen oder gleich die Halbmarathon-Distanz, ob alleine oder als Lauf in der Gruppe: Hier ist fast für jede/n eine passende Strecke dabei. Der Eschathlon ist ein echter Volkslauf. Deshalb lade ich Sie ein: Machen Sie mit und begeben Sie sich auf die Strecke am Westerbach entlang. Für alle Nicht-Läufer gibt es die Gelegenheit, mitzufeiern und die Teilnehmer nach Kräften anzufeuern.
Betont werden muss, dass der Eschathlon aus einer privaten, ehrenamtlichen Initiative entstanden ist, die wir natürlich gerne unterstützen. Mein herzlicher Dank gilt allen Organisatoren, Helfern und Sponsoren. Ich bitte alle von Straßensperrungen oder anderen Behinderungen betroffenen Anwohner höflich um ihr Verständnis. Und nun: Start frei für den Eschathlon!“

Anmerkung der Redaktion: Der Läufer-Dialog wird als kontinuierliche Serie weitergeführt, es liegen bereits sehr interessante sportlich frische Interviews vor. Gerne freuen wir uns auch über Ihre Empfehlung, wen wir noch dringend als nächstes einmal zu unserem Läufer-Dialog einladen sollten. Ein kurzer Hinweis genügt: info@eschathlon.de

 

RENNPFARRER und überzeugte Eschathlon LÄUFER – Karsten Böhm und Kai Scheunemann – im Läufer-Dialog

LD_20150708_Boehm_Karsten_und_Scheunemann_Kai_final
Karsten Böhm und Kai Scheunemann haben einen Lauf – den Eschathlon. Anke Gann vom Team Eschathlon im Interview mit den beiden begeisterten „Rennpfarrern“.

Hallo Kai, hallo Karsten – am Sonntag seid ihr ja wieder dabei: Welche Zeit möchtet ihr auf dem Ziel-Display sehen, wenn ihr über die Ziellinie lauft?
Karsten: Ich starte beim 10km-Lauf und alles was unter 45 Minuten liegt, ist mein Ziel; das wäre nach einer langwierigen Verletzung sehr schön. Bin hochmotiviert
Kai: Im letzten Jahr war ich sehr stolz die 21.1km gemeinsam mit meinem Sohn Laurenz in 1:49:51h geschafft zu haben. Ich hoffe, das kann ich in diesem Jahr zumindest halten, oder sogar noch unterbieten

Von welchem Beruf habt ihr als Kind geträumt?
Kai: Ich wollte entweder Fußballer und Pastor werden – Pastor hab ich geschafft und im Fußball war ich lange Jahre aktiv
Karsten: Tierfilmer und Pfarrer – seht, was aus mir geworden ist :-)

Was war eure erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Karsten: Mutter-Kind-Turnen, vermutlich haben so die meisten angefangen. Bin dann aber sehr schnell zur Leichtathletik gekommen
Kai: Fußball, Fußball, Fußball

Wie oft und wie lange betreibt ihr durchschnittlich Sport pro Woche?
Kai: 3-5 Stunden pro Woche
Karsten: Das ist auch ungefähr meine Zeit

Wie sieht euer typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Karsten: Bananen – in der Mehrzahl!
Kai: Ich gönne mir ein großes Müsli

Welchen Teil der Zeitung oder welchen Online-Teil (Smartphone oder Tablet) lest ihr täglich zuerst?
Karsten: haha – Die Titelseite
Kai: Politik natürlich!

Was gönnt ihr Euch nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Kai: Bier, Sauna, Pizza & Tatort – eine sehr gelungene Kombination
Karsten: Relaxen in der Sauna – ohne Pizza

Was kann euch vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Karsten: Tatort im Ersten – ein Muss am Sonntag-Abend, Gott sei Dank normalerweise keine Konkurrenz zum Sport
Kai: Wie? Vom Sport-Schauen abbringen? Verstehe die Frage nicht! :-)

Was macht den Eschathlon für euch so attraktiv?
Kai: Die Menschen, die das alles organisieren und so ein tolles Event für uns auf die Beine stellen
Karsten: Dass es ein Lauf vor Ort ist und von so vielen engagierten Eschbornern initiiert und exzellent getragen wird

Wie sollten Kinder und Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt und dauerhaft begeistert werden?
Karsten: Die Antwort liegt bereits in der Frage, durch Begeisterung und glaubwürdiges Vorleben
Kai, dazu passend: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ (Augustinus Aurelius, *354 – 430, Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger)

Welche (sportliche) Schlagzeile würdet ihr gern über euch lesen?
Kai ist heute seinen 50.ten Marathon gelaufen
Karsten durchbricht die 3-Stunden-Marke beim New York-Marathon

Mit welchem Sportler würdet ihr gern einmal die Rollen tauschen?
Karsten: Jürgen Klopp
Kai: Jogi Löw

Profil – RENNPFARRER und überzeugte Eschathlon LÄUFER: Karsten Böhm und Kai Scheunemann
Karsten Böhm wuchs im schönen Main-Taunus-Kreis auf und liebte schon immer den Sport: neben Leichtathletik und hier vor allem dem Laufen spielte er jahrelang Handball bei den Gauklern in Hofheim. Nach Abitur und Zivildienst studierte er evangelische Theologie in Frankfurt, Marburg, Jerusalem und Heidelberg. Dann bereiste er die Welt und war dabei unter anderem in Australien und Lateinamerika unterwegs (und joggte an traumhaften Orten wie dem Ayers Rock, durch Havanna oder entlang des Panama-Kanals). Nach seinem Vikariat in Mainz zog es ihn für ein Jahr nach Costa Rica bevor er dann über Rosbach nach Niederhöchstadt kam, wo er seit 2011 Pfarrer ist. Hier ist er neben Predigen u.a. für die strategische Entwicklung, die Hauskreise und GoSpecial zuständig.
Kai Sutrisno Scheunemann wurde in Kediri, Indonesien geboren. Dort lebte er gemeinsam mit seinen 3 Geschwistern bis er 16 Jahre alt war. 1982 zog er nach Eppstein und besuchte das Gymnasium in Hofheim. Seine Liebe zum Sport konnte er im Sport-Leistungskurs und in der Volleyball-Schulmannschaft ausleben. Nach Studium von Theologie, Publizistik und Philosophie in Mainz, St.Georgen und Heideberg wurde er nach Niederhöchstadt berufen. Er übernahm die Leitung des „GoSpecials – der etwas andere Gottesdienst“ und leitete ihn 16 Jahre lang. 19 Jahre lang ist er schon der fröhlichste Pastor Deutschlands in der Andreasgemeinde, Niederhöchstadt. Glücklich verheiratet mit Anja und unheimlich stolzer Vater von drei Kindern engagierte er sich 10 Jahre lang als Fußballtrainer des besten 96er Jahrgangs der TURa-Niederhöchstadt.

Anmerkung der Redaktion: Der Läufer-Dialog wird als kontinuierliche Serie weitergeführt, es liegen bereits sehr interessante sportlich frische Interviews vor. Gerne freuen wir uns auch über Ihre Empfehlung, wen wir noch dringend als nächstes einmal zu unserem Läufer-Dialog einladen sollten. Ein kurzer Hinweis genügt: info@eschathlon.de

TRIATHLET und LÄUFER aus PASSION – André Zimmermann – im Läufer-Dialog

LD_20150610_Zimmermann_Andre_komplett
Immer wieder erweitert André Zimmermann seine Aktivitäten rund ums Laufen. Seit 2013 absolvierte André auch als Triathlet verschiedene Wettbewerbe erfolgreich und nach seinem Lauf beim ersten Eschathlon engagierte sich der Lokalmatador selbst im Organisationsteam des Stadtlauf-Vereins Eschborn.
Bei der Pressekonferenz Anfang Juni unterhielt sich Vorstandsmitglied Jürgen Wrona mit André, der in diesem Jahr beim zweiten Eschathlon seine Eigenschaften als Laufmotivator erproben möchte. Er tritt als Pacemaker für eine Zeit unter 1:30 Std. an.

Hallo André, welche Zeit möchtest du auf deinem Ziel-Display sehen?
Alles unter 1:30:00 Std. würde mich sehr zufrieden stellen, da ich dieses Jahr Pacemaker für diese Zeit (und schneller) bin. Und wenn ich anderen zu ihrem Ziel oder sogar zur neuen Bestzeit verhelfen kann, wäre das eine gute Sache

Von welchem Beruf hast du als Kind geträumt?
Fußball-Profi

Was war deine erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Fußball, den spielte mein Vater auf dem Platz und ich feuerte ihn an

Wie oft und wie lange betreibst du durchschnittlich Sport pro Woche?
Für gewöhnlich täglich, je 2-4 Stunden

Wie sieht dein typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Toast mit Honig

Welchen Teil deiner Zeitung oder welchen Online-Teil (Smartphone oder Tablet) liest du täglich zuerst?
Sportteil natürlich, ohne Sport geht gar nichts :-)

Was gönnst du dir nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
1. Ein eiskaltes alkoholfreies Weizen 2. Ein eiskaltes Weizen

Was kann dich vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Stromberg, Die Simpsons

Was macht den Eschathlon für dich so attraktiv?
DAS Rennen vor der Haustür, noch Fragen?!

Wie sollten Kinder und Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt und dauerhaft begeistert werden?
Die Bambini-, Kinder- und Schüler-Läufe sind dafür eine super Sache. Auch sollte das Engagement an Schulen hoch gehalten werden. Und schlussendlich sind die Kinder doch auch sehr stolz, wenn Mama oder Papa auf der Laufstrecke sind, sie diese anfeuern können und nacheifern.

Welche (sportliche) Schlagzeile würdest du gern über dich lesen?
André Zimmermann läuft als erster Mensch zum Mond

Mit welchem Sportler würdest du gern einmal die Rollen tauschen?
Sebastian Kienle (Triathlet, http://www.sebastiankienle.de/wp/biographie/)

Profil – TRIATHLET und LÄUFER aus PASSION: André Zimmermann
2006 hat der 40 Jahre alte Eschborner das Laufen für sich entdeckt. Beruflich ist der Flugbegleiter viel unterwegs und bereits seit 17 Jahren bei Condor. Er hat durch seinen Job schon sehr viel von der Welt gesehen und schätzen gelernt. Vor dieser Zeit war er begeisterter Fußballer und durch den beruflichen Zeitmangel und wie er es selbst sagt auch durch Bequemlichkeit, sah man diese Untätigkeit immer mehr auf der Waage.
Irgendwann motivierte er sich wieder für Sport und fand im Laufen die passende flexible Sportart für seinen Beruf. Was kann man sonst immer und überall relativ unkompliziert auf der Welt tun? Also fing er Step by Step an, im Rhythmus „Laufen-Gehen-Laufen-Gehen“. Mit einem gewissen Lächeln erinnert sich André heute, „die zirka vier Kilometer lange Strecke im Freizeitpark Unterwiesen haben mir damals alles abverlangt“. Er ist heute immer noch im Eschborner Freizeitpark Unterwiesen unterwegs, mittlerweile aber so schnell, dass ihm viele andere Läufer kaum folgen können. Mit der Zeit nahm er an ersten Wettkämpfen teil, allerdings brachte erst ein Trainingsplan den Durchbruch und er verbesserte seine Halbmarathon-Zeit von 2:02 Std. innerhalb eines Jahres auf unter 1:30 Std. Danach ging alles ganz schnell (im wahrsten Sinne des Wortes), 10km, Halbmarathon, Marathon, Laufserien in ganz Deutschland.
Immer mehr Wettkämpfe, große Verbesserungen, kleinere zeitliche „Rückschläge“, aber das Laufen war aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Aus einer Laune heraus, nahm André an einem Volks-Triathlon teil und das war ein wichtiges Puzzlestück. Er trat der Eintracht Frankfurt Triathlon Abteilung bei. Seitdem sind Triathlon und Laufen seine Passion. In Frankfurt, Mainz, Hanau, Mallorca und Wiesbaden ist er bereits als Triathlet ins Wasser, aufs Fahrrad und auf die Laufstrecke gegangen.
Laufen ist für ihn eine Faszination, die ehrlichste und ureigenste Fortbewegungsmöglichkeit. Auch deswegen ist er seit September letzten Jahres Mitglied im Team Eschathlon. In diesem Jahr möchte er andere Menschen zum Laufen bewegen und dauerhaft für den Eschathlon begeistern. Das liegt ihm sehr am Herzen.

SPORTLER und SCHULLEITER der HvK – Adnan Shaikh – im Läufer-Dialog

LD_20150616_Shaikh_Adnan_Gesamtbild-1
Im Rahmen der Vorbereitungsgespräche zum diesjährigen Eschathlon unterhielt sich Vorstandsmitglied Jürgen Wrona mit Adnan Shaikh, der bereits im letztjährigen Eröffnungsjahr den Halbmarathon (21,1 km) erfolgreich absolvierte.

Herr Shaikh, welche Zeit möchten Sie auf Ihrem Ziel-Display sehen?
Die Zeit ist eigentlich nicht ganz so wichtig, dafür möchte ich gern das Datum 09.07.2023 sehen, weil dann der Eschathlon seinen 10. Lauf in Eschborn feiert. Das 10-jährige Jubiläum (gemäß ihrem Gründerjahr) sollte bei der derzeitigen Energie und dem Teamgeist kein Problem sein!

Von welchem Beruf haben Sie als Kind geträumt?
Schulleiter :-)

Was war Ihre erste Sportart oder der erste Kontakt mit Sport?
Vereinssport: Judo; sonst: Fußball

Wie oft und wie lange betreiben Sie durchschnittlich Sport pro Woche?
4-5 x in der Woche, je 40-60 Minuten

Wie sieht Ihr typisches Power-Frühstück am Wettkampftag aus?
Müsli mit Obst!

Welchen Teil Ihrer Zeitung oder welchen Online-Teil (Smartphone oder Tablet) lesen Sie täglich zuerst?
Titelseite und dann nach der originären Reihenfolge!

Was gönnen Sie sich nach einem erfolgreichen Wettkampftag?
Alkoholfreies Hefeweizen

Was kann Sie vom Sport-„Fernsehen“ abbringen?
Wenig!

Was macht den Eschathlon für Sie so attraktiv?
Begeistertes Team, lokaler Bezug, professionelle Organisation > einfach toll!

Wie sollten Kinder und Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt und dauerhaft begeistert werden?
Kinder und Jugendliche sollten möglichst früh an Bewegung und Sport herangeführt werden; Eltern haben hier sicherlich eine Vorbildfunktion. Besonders in Eschborn und Niederhöchstadt gibt es eine vorbildliche Vereinsstruktur, die Eltern nutzen können und sollten, um Kinder unterschiedliche Sportangebote ausprobieren zu lassen. Im Sport können Kinder und Jugendliche ihren gesunden Ehrgeiz schulen, der in andere Lebensbereiche übertragen werden kann und sie lernen gleichzeitig, mit Erfolg und Misserfolg umzugehen.

Welche (sportliche) Schlagzeile würden Sie gern über sich lesen?
Eschathlon Halbmarathon in 1:45 gelaufen!

Mit welchem Sportler würden Sie gern einmal die Rollen tauschen?
Gern einmal so gut Skilaufen wie Felix Neureuther!

Profil – SCHULLEITER: Adnan Shaikh
Seit über dreizehn Jahren unterrichtet Herr Shaikh an der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn und seit Sommer 2009 steht er der „HvK“ als Schulleiter auch sehr gern und mit viel Freude vor. Die Aufgaben einer Schule enden nicht mit dem Erteilen des Abschlusszeugnisses, daher hat es sich die Heinrich-von-Kleist-Schule zum Ziel gesetzt, sich für eine Anschlussfähigkeit der Schüler stark zu machen. Somit sind die beiden Säulen der schulischen Arbeit die unterrichtliche Vorbereitung auf die diversen Abschlüsse und die Vorbereitung der Schüler auf Studium und Beruf.
Disziplin, Leistungsbereitschaft und eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule werden als unbedingte Voraussetzungen für Erfolg angesehen; zusammen bilden diese drei Aspekte das Fundament und die Grundlage für die Arbeit an der Heinrich-von-Kleist-Schule.
Die Schule bietet Schwerpunkte im Bereich BSO (Berufs- und Studienorientierung), Musik (mit ausgewiesenen Musik- und Singklassen), MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und Sport (mit Sportklassen in der Sekundarstufe I und Sportleistungskursen in der Gymnasialen Oberstufe) an. Ab Sommer 2017 wird sukzessive die Nachmittagsbetreuung ausgebaut, indem Schülerinnen und Schüler von montags bis donnerstags eine bis zu zweistündige Hausaufgaben- und Lernzeit in der Schule besuchen können.
Vor dem Hintergrund dieses qualitativ hochrangigen Konzeptes und der traumhaften Lage zwischen Eschborn und Niederhöchstadt in Kombination zu der wunderbaren und engen Vernetzung innerhalb und außerhalb Eschborns lautet unser Credo nicht umsonst: Heinrich-von-Kleist-Schule – eine gute Wahl!