Eines der beliebtesten Mitglieder unserer Eschathlon-Familie ist Eschi, das Vereinsmaskottchen: Deshalb ist es höchste Zeit, das bekannteste Eichhörnchen im Main-Taunus-Kreis vorzustellen – denn schließlich will man ja auch wissen, wie der Glücksbringer privat tickt. Eine nicht vollständig unernst gemeinte Vorstellung. 

Liebes Eschi, wir freuen uns sehr, dass Du Deinen Winterschlaf schon beendet hast und wir heute an diesem wundervollen Frühlingstag etwas mehr über Dich erfahren dürfen… 
Na, ich halte ja gar keinen Winterschlaf! Genauso wie ein richtiger Läufer bin ich das ganze Jahr aktiv, auch wenn ich es im Winter etwas ruhiger angehen lasse – das tun ja auch die Läufer, wenn es beispielsweise zu starke Minusgrade hat oder eisglatt ist.

Wie bist Du eigentlich zum Eschathlon gekommen? 
Im November 2024 bin ich aus meinem Nest gefallen. Und der StadtlaufVerein Eschathlon hat mich dann aufgenommen. Schon beim Helferfest im Frühjahr 25, als mich die vielen fröhlichen und engagierten Helferinnen und Helfer kennengelernt haben, war klar: Hier gehöre ich hin, hier habe ich meinen Platz. Denn in der Eschathlon-Familie ist jeder willkommen und helfen kann wirklich auch jeder.

Was ist denn ganz konkret Dein Job im Team? 
Das Wichtigste ist: Die Läuferinnen und Läufer motivieren und anfeuern. Vor allem die Kinder freuen sich immer sehr, wenn ich bei den Kinderläufen am Start stehe.Und zusammen mit dem Vereinsvorstand und dem Orgateam repräsentiere ich auch den Verein, begrüße die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer. Viele vertreiben sich dann die Zeit damit, ein Foto mit mir zu machen.

Und wie bereitest Du Dich auf Deinen anstrengenden Job vor? 
Ja ich muss am Wettkampftag schon fit sein… Mein Geheimrezept ist: Just dance! So ein Tanzspiel ist zwar schweißtreibend, aber wenn ich tanze, dann merke ich das gar nicht und krieg´ eine richtig gute Kondition und auch Koordination. Das ist wichtig, damit ich immer schön die Balance halten kann. Muss Du mal ausprobieren, das hilft auch, um schneller zu laufen.

Welche Musik hörst du denn am liebsten? 
Natürlich den Eschathlon-Song!

Eichhörnchen sind ja Supersportler – Du bist bestimmt auch richtig viel unterwegs? Welche Strecke ist denn Deine Lieblingsstrecke? 
Am liebsten laufe ich hier im Taunus. Entweder laufe ich vor der Haustür los oder fahre Richtung Feldberg. Es gibt da dutzende schöne Wege.

Und wie hältst Du es mit der Nahrungsaufnahme? Gibt es jeden Morgen Nüsse aus deinem Vorrat? 
Ja, das ist mein Lieblingsessen, immer ins Flockenmüsli untergemischt. Perfekter Start in den Tag!

Hand aufs Herz: Hast Du alle gebunkerten Nüsse wiedergefunden?  
Aber ich bunkere doch gar nichts! Auch beim Eschathlon gibt es übrigens genug Verpflegung: Wasser, Bananen, Müsliriegel.

Was begeistert Dich am meisten an Deiner Aufgabe? 
Die Gemeinschaft! Es ist so toll, den Eschathlon im Orgateam vorzubereiten, alle ziehen an einem Strang und jeder hilft jedem. Und wenn es dann am Wettkampftag morgens um 8.00 losgeht und alle Helferinnen und Helfer dabei sind, ist das, als würde eine gut geölte Maschine starten: Die ganze Stadt ist auf den Beinen und tut alles, damit die mehr als 3.000 Läuferinnen und Läufer gut starten und auch wieder gut ins Ziel kommen. Das ist jedes Jahr ein toller Tag für die ganze Familie.

Und nun: Wer steckt eigentlich hinter Eschi? 
Das bin ich, Susanne Sievers, 65 Jahre alt, studierte Ethnologin und gelernte Reiseverkehrskauffrau. Gearbeitet habe ich lange in der Touristikbranche; damit ist seit Anfang April aber Schluss. Jetzt habe ich noch etwas mehr Zeit für Eschi.

Wie läuft es sich denn in diesem doch schweren Fellkostüm? Die nahezu traumtänzerische Leichtigkeit eines springenden Eichhörnchens lässt sich da sicher nicht umsetzen, oder? 
Tatsächlich wärmt das Fell im Winter und stört gar nicht. Aber ab 30 Grad kommt man schon ganz ordentlich ins Schwitzen und diese Temperaturen sind beim Eschathlon eher üblich. Schwierig ist übrigens das Sehen: Denn ich muss durch die Zähne des Eschi linsen, das ist gar nicht so einfach. Deshalb: Bitte Bahn frei machen, wenn Eschi in der Nähe läuft.

Und wie sportlich ist Susanne?  
Wie Eschi liebe ich Just dance. Ausserdem spiele ich seit ein paar Jahren Prellball und Badminton, mache regelmäßig das Sportabzeichen und wandere mit Leidenschaft.

Wie bereitet Susanne sich auf den Eschathlon vor? 
Na laufend… zu meiner Wohngemeinschaft gehören auch zwei Hunde. Mit Lily und Angus laufe ich jeden Tag und mindestens ein langer Spaziergang – etwa 90 Minuten und ca 6,5 km – ist da dabei. Das bereitet mich auch auf meine nächste Jakobsweg-Tour im Mai von Porto nach Santiago de Compostela vor und darauf freue mich da mindestens genauso wie auf den anschließenden Eschathlon-Sonntag am 14.Juni.

Herzlichen Dank liebes Eschi und liebe Susanne! 

Interview: Sabine Blum-Geenen  
Weitere Infos und Anmeldung zum Laufen und Helfen unter www.eschathlon.de