Unsere neun Pacemaker für den Eschathlon 2018

Wie schon in den letzten Jahren, so werden auch in 2018 wieder für Läufer aller Leistungsklassen mehrere routinierte Pacemaker mitlaufen, die dabei helfen werden, die von den Startern gesteckten Ziele zu erreichen. Diese Tempomacher, allesamt erfahrene und erfolgreiche Läufer, werden unterwegs die strategische Arbeit übernehmen, um mit der richtigen Zeit- und Streckeneinteilung ihre Gruppe sicher und punktgenau ins Ziel zu bringen. Ihr als Läufer braucht also „nur“ noch zu laufen, alles andere übernehmen die Eschathlon-Hasen. In diesem Jahr haben wir die Zielzeiten 1:29 (Durchschnittspace ca. 4:13), 1:39 (Durchschnittspace ca. ca. 4:41), 1:44 (Durchschnittspace ca. 4:55), 1:59 (Durchschnittspace ca. 5:38), 2:14 (Durchschnittspace ca. 6:21) und 2:29 (Durchschnittspace ca. 7:03) im Angebot.

Steffen_Kothe_1
Andre Zimmermann
Christoph Hennemann
Christian Proföhr
Steffen Kothe
Andre Zimmermann
Christoph Hennemann
Christian Proföhr
(1:29)
(1:29)
(1:39)
(1:44)

 

Dirk Predki
Ingo Horst
Wilfried Kablowski
Kent Altunay
Klaus Strzyz (1)
Dirk Predki
Ingo Horst
Wilfried Kablowski
Kent Altunay
Klaus Strzyz
(1:59)
(1:59)
(2:14)
(2:29)
(2:29)

Für die ambitionierten Starter geben Andre Zimmermann und Steffen Kothe eine Zielzeit von 1:29 vor. Andre, 43 Jahre alt, läuft seit 2007, wobei seine Bestzeit im Halbmarathon bei starken 1:19 liegt. Als Triathlet für Eintracht Frankfurt hat er 2016 den Frankfurt Ironman in genau 11:00:42 gefinished; inzwischen ist er aber mehr auf der 70.3-Halbdistanz zuhause. Der Flugbegleiter ist bereits zum zweiten Mal als Tempomacher beim Eschathlon unterwegs.

Auch Steffen Kothe, 37 Jahre alt,  war bereits 2016 mit dabei. Als mehrfacher Sieger der Main-Lauf-Cup-Serie, Gewinner des Nürburgringlaufs und Sieger von über 100 Volksläufen hat er auch schon dreimal beim Frankfurter Marathon als offizieller Pacemaker für die 2:59 fungiert. Früher hat er es genossen, in einem Wettkampf der Schnellste zu sein; inzwischen läuft er nur noch aus Spaß und als Ausgleich zum stressigen Alltag. Gleichwohl ist es ihm ein echtes Anliegen, mit seinem läuferischen Können anderen zu Bestzeiten zu verhelfen… und da Steffen promovierter Meteorologe ist, wird er sicher auch für bestes Laufwetter sorgen.

Der 47 Jahre alte Christoph Hennemann, der im letzten Jahr die 1:29 vorgegeben hatte, wird diesmal eine „Zwischenzeit“ von 1:39 laufen. Christoph, der inzwischen auch an Triathlons teilnimmt, ist amtierender Hessenmeister im Marathon in seiner Altersklasse und war bei den letzten Deutschen Meisterschaften im Marathon unter den Top 10 (auch AK). Bereits davor war er mehrmaliger Hessenmeister im Marathon mit der Mannschaft und über die 10.000 m-Strecke (Einzel). Er arbeitet als Unternehmensberater sowie als Coach im Personal-, Athletik- und Group-Fitness-Bereich und als Betreuer von Läufern – unter anderem trainiert er die Laufgruppe des ELEMENTS Eschborn, die auch am Eschathlon teilnehmen wird. Christophs Bestzeit im Marathon liegt bei hervorragenden 2:41 und im Halbmarathon bei nicht weniger stolzen 1:17. Mehr über Christoph findet ihr hier: Läuferdialog von Christoph Hennemann.

Christian Proföhr, Jahrgang 1964, ist seit 20 Jahren leidenschaftlicher Läufer und wird wie schon in 2017 die 1:44-er Gruppe anführen. Christian hat über zehn Marathons absolviert und war u.a. auch schon für den Hamburg Marathon als Pacer mit der Zielzeit von 3:45 Stunden erfolgreich unterwegs. Für ihn gilt: „Ich freue mich darauf, in Eschborn Läufern zu helfen, den Halbmarathon unter 1:45 Stunden zu laufen.“

Womit wir beim nächsten Doppelpack wären: Für die Zielzeit von 1:59 gehen nämlich wieder zwei Läufer auf die Strecke, und zwar Dirk Predki und Ingo Horst. Dirk, 53 Jahre alt, hat bislang rund 70 Marathons und Ultraläufe gefinished, darunter auch vierzehnmal die 100 km von Biel (mit einer Bestzeit von unglaublichen 9:35), und besitzt ewige Startnummern für die Marathons in Frankfurt und Düsseldorf. Der frühere Banker, der wegen seiner konstanten Laufweise auch „das Metronom“ genannt wird, hat sein Hobby zum Beruf gemacht und ist seit über acht Jahren Inhaber des Runners Point Stores im Loop 5 in Darmstadt-Weiterstadt.

Gemeinsam mit Dirk unterwegs sein wird der 38jährige Ingo Horst, der für die stets quietschvergnügte und dieses Jahr leider verhinderte Silke Donig alias Power PauSi einspringt. Ingo läuft zwar in der Regel lieber im Wald und auf Trailstrecken, kann´s aber auch auf dem Asphalt: Seine Bestzeit für den Marathon liegt bei 4:14 und für den Halbmarathon bei 1:40.

Ebenfalls neu im Team der Tempomacher ist Wilfried Kablowski. Er wird den viertelstündigen Rhythmus beibehalten und eine Gruppe betreuen, deren Zielzeit bei 2:14 liegt. Wilfried ist 63 Jahre alt und verfügt über reichlich Erfahrung sowohl im Marathon als auch im Triathlon auf der Iron Man-Halbdistanz.

Wieder doppelt besetzt sein wird die 2:29-er-Gruppe, und zwar mit den Eschbornern Kent Altunay, 47 Jahre, und Klaus Strzyz, 68 Jahre. Kent läuft seit 2016 gemütlich, aber ambitioniert regelmäßig Halbmarathons und einmal im Jahr den Frankfurt Marathon. Da sein erster Halbmarathon noch nicht so lange zurückliegt und die Eschathlon-Strecke größtenteils zu seinem „Trainingsrevier“ gehört, kann er sich noch gut in die Lage seiner Mitläufer hineinversetzen, ihnen Tipps zur Strecke geben und sie entsprechend motivieren. Auch Kent wurde schon in unserem Läuferdialog vorgestellt: Läuferdialog Kent Altunay.

Klaus hingegen ist seinen ersten Marathon mit 60 Jahren gelaufen, hat aber inzwischen 19 Marathons und fünf Ultramarathons auf dem Konto. Wie schon in 2017, so plant er auch dieses Jahr wieder eine Woche vor dem Eschathlon seine inzwischen sechste Teilnahme in Folge am 100 km-Lauf von Biel („aber ob´s in meinem Alter auch wirklich klappt, weiß man erst ein paar Tage vorher“). Auch von Klaus gibt´s einen Läuferdialog: Läuferdialog Klaus Strzyz. Er und Kent werden mit ihrer Gruppe ganz locker und entspannt in 2:29 gegen Ende des Eschathlons ins Ziel einlaufen. Wer es also eher langsam mag, vor allem aber auch, wer als Anfänger Bedenken hat oder unsicher ist, wie die Halbmarathon-Distanz taktisch überhaupt zu schaffen ist, ist bei den beiden gut aufgehoben.

Zur eurer Orientierung: Traditionellerweise könnt ihr die Tempomacher sowohl an ihren Laufshirts wie auch an ihren Luftballons, die mit den Zielzeiten gekennzeichnet sind, erkennen.