Unsere Pacemaker für den Eschathlon 2022

Auch beim Eschathlon 2022 möchten wieder für Läufer/innen aller Leistungsklassen mehrere routinierte Pacemaker mitlaufen, die dabei helfen werden, die von den Startern gesteckten Ziele zu erreichen. Diese Tempomacher, allesamt erfahrene und erfolgreiche Läufer/innen, werden unterwegs die strategische Arbeit übernehmen, um mit der richtigen Zeit- und Streckeneinteilung ihre Gruppe sicher und punktgenau ins Ziel zu bringen. Beim Halbmarathon haben wir in diesem Jahr die Zielzeiten 1:29 (Durchschnittspace ca. 4:13), 1:39 Durchschnittspace ca. 4:41), 1:49 (Durchschnittspace ca. 5:10), 1:59 (Durchschnittspace ca. 5:38) und 2:09 (Durchschnittspace ca. 6:07) im Angebot. Bei der 10 km Strecke sind es die Zielzeiten 0:49 (Durchschnittspace ca. 4:55), 0:59 (Durchschnittspace ca. 5:55) und 1:09 (Durchschnittspace ca. 6:55).  

Für die ambitionierten Starter gibt Bastian Nickel von der Eintracht Frankfurt Triathlon eine Zielzeit von 1:29 vor. Seit diesem Jahr startet Bastian in der AK 40. Seine persönliche Marathonbestzeit liegt aktuell bei 2:52:37, welche er am 24.04.2022 in Hamburg aufgestellt hat. Seit dem Frankfurt Marathon 2019 hat ihn das Lauffieber erwischt und aus einem Gelegenheitsläufer wurde ein ambitioniertes, strukturiertes Training. Heute ist der Sport bei ihm kaum mehr wegzudenken. Bei sportlichen Veranstaltungen begeistert Bastian das freundliche Miteinander. Obwohl gegeneinander angetreten wird, freut man sich, wenn jeder sein Ziel erreicht und sogar eine PB aufstellt. Ebenso freut sich Bastian darüber, wenn er anderen Läufern bei der Verwirklichung ihrer Ziele unterstützen kann.
Die 1:39 wird Barbara Schwefer in diesem Jahr wieder vorgeben. Die Eschathlon-Siegerin von 2018 und Mutter von Zwillingen aus Niederhöchstadt schafft seit vielen Jahren es immer wieder, Familie, Beruf und ihr ambitioniertes Training unter einen Hut zu kriegen. Daher wundert es auch nicht, dass sie neben ihren vielen erfolgreichen Laufwettbewerben seit einiger Zeit auch den sportlichen Mehrkampf im Triathlon für sich entdeckt hat und dort im letzten Jahr erstmals erfolgreich auf der Mitteldistanz debütiert ist. Und als es zu Lock-Down-Zeiten mal keine Laufwettbewerbe gab, lief sie um fit zu bleiben auch mal 165 Runden ums eigene Haus. Mehr über Barbara erfahrt ihr im Läuferdialog https://www.eschathlon.de/laeuferdialog-barbara-schwefer/.
Die Gruppe über 1:49 begleitet auch in diesem Jahr unser Pacemaker Carsten Kreuz aus Niederhöchstadt. Er möchte bei seinem Heimat-Halbmarathon als Brems- und Zugläufer anderen Teilnehmern dabei helfen, ihr Ziel zu verwirklichen, denn wer die 02:00 h bereits geschafft hat will sicher die 01:49 h erreichen. Beispielsweise konnte er 2019 den Berlin Marathon mit einer Zeit von 3:24 h abschließen und wird deswegen als zuverlässiger Tempomat fungieren. Für ihn gilt: „Ich freue mich wieder auf die große Familie der Läufer, Zuschauer und Helfer und bin auf die Stimmung an der Strecke gespannt.“
Stefan Grabinski-Friehmelt freut sich darauf die Läufer/innen unter die „magische“ Schwelle von 1:59 zu pacen. Stefan ist 36 Jahre alt und seit knapp 7 Jahren als Triathlet und Läufer auf allen Distanzen vom kleinen 5 km Volkslauf bis hin zur Triathlon Langdistanz (u. a. Ironman Frankfurt, Challenge Roth, Frankfurt Marathon und New York City Marathon) unterwegs. Neben dem aktiven Sport ist er auch als Schwimmtrainer bei einem sehr bekannten Frankfurter Triathlonverein unterwegs. Beim Eschathlon ist er auf beiden Distanzen schon mehrfach gestartet, aber dieses Jahr zum ersten Mal als Pacemaker; generell zum ersten Mal als Zielläufer unterwegs.
Über die 1:59 geht in diesem Jahr zudem wieder Dirk Predki, Jahrgang 1964, auf die Strecke. Er hat bislang rund 80 Marathons und Ultraläufe gefinished, darunter auch fünfzehnmal die 100 km von Biel (mit einer Bestzeit von unglaublichen 9:35), und besitzt ewige Startnummern für die Marathons in Frankfurt und Düsseldorf. Der frühere Banker, der wegen seiner konstanten Laufweise auch „das Metronom“ genannt wird, hat sein Hobby zum Beruf gemacht und ist seit über zehn Jahren Inhaber des Runners Point Stores im Loop 5 in Darmstadt-Weiterstadt.
Jens Motel aus Niederhöchstadt wird in diesem Jahr eine Gruppe betreuen, deren Zielzeit bei 2:09 liegt. Jens war bereits bei der Ausrichtung des ersten Eschathlons in 2014 im Orga-Team sowie 2017 und 2021 als Pacemaker mit dabei. In Laufschuhen trifft man ihn regelmäßig beim Lauftreff von Spiridon Frankfurt und seit einigen Jahren auch auf den Trails im Taunus. Während der Pandemie hat er viele neue Strecken in den heimischen Laufrevieren erkundet. Jens gehört dem Artiva Sports Team an. Artiva liefert die tollen T-Shirts für den Eschathlon.
Jan Ripper freut sich darauf als Pacemaker für die 00:49 (10 km) an der Startlinie zu stehen. Jan ist 25 Jahre alt und mache seit vielen Jahren Langstreckenlauf. 2014 hat er zudem noch mit Triathlon angefangen und starte seitdem beim TuS Griesheim. In diesem Jahr läuft er im Oktober seinen zweiten Marathon in Frankfurt. Laufen ist für Jan der schönste Ausgleich zum Alltag und er hat auch immer wieder Spaß daran, andere Menschen fürs Laufen zu motivieren.
Thorsten Rau Thorsten Rau möchte auch dieses Jahr wieder allen Läuferinnen und Läufern über die 10 km helfen, die „magische“ Ein-Stunden-Marke zu knacken (0:59). Für den Vater einer Tochter, der 2003 seinen ersten Marathon in Köln absolvierte, stehen primär die besonderen Erlebnisse statt die Jagd nach Ergebnissen im Vordergrund. So gehörten beispielsweise der Honolulu- und der New York-Marathon zu seinen sportlichen Highlights der letzten Jahre. Aber auch als Triathlet ist Thorsten seit 2018 auf Kurz- und Mitteldistanzen aktiv. Seit 2022 startet er dabei als Mitglied im Team Zoot Europe.
Locker und entspannt in 1:09 wird Turid Lüdecke mit ihrer Gruppe ins Ziel laufen. Turid verbrachte über 20 Jahre in England, ist aktive Schwimmerin und besitzt eine internationale Trainerlizenz. Laufen betreibt sie seit mehreren Jahren als alternativen Ausdauersport. Seit ein paar Jahren ist sie mit ihrem Sohn wieder in ihrer Heimatstadt Kriftel ansässig und trainiert regelmäßig mit ihrem Lebensgefährten, einem aktiven Marathon- und Ultramarathonläufer, in der Rhein-Main-Region.