Zahlen, Daten und Fakten
– Alles Wissenswerte rund um die Eschborner Geher Historie
Namhafte deutsche Geher (m/w) in Eschborn 1963 - 1993
Liste der 15 Wettbewerbe - Links zu den Ergebnissen und zu den Siegern
Lugano-Cup 1979 – in der Stadthalle wurde ein Sonderpostamt eingerichtet
Am 29./30. Sep. 1979 gibt es einen Sonderstempel „6236 Eschborn 1“ der Bundespost.

Teilnehmer (nach Wettbewerb und Nation) beim Lugano-Cup 1979
Eschborner Bürger konnten mit einem Flugblatt der örtlichen DKP-Gruppe mit einer kompletten Starterliste den Wettbewerb gut verfolgen. So sah die Liste aus:

Zeitzeugen-Symbol: Streckenmarkierung (~1963- …) Ecke „Alte Mühle“
Damalige Streckenmarkierung an der Ecke „An der alten Mühle“

Liste der damaligen Medienberichte
Die 14 Geher-Wettbewerbe ( +1 ) wurden u.a. mit 40 historischen Presseberichten belegt
Lugano-Cup – IAAF Welt Cup – Broschüre 1979 mit Autogrammen
Der Eschborn-Cup – IAAF Welt Cup – ab 1979 für das Damen-Team
Erstmals wurde in 1979 auch der „Eschborn-Cup“ für die Frauen über 5000 Meter vergeben…

Zum Treffpunkt der besten Geher der Welt wurden die Sieger gebührend gefeiert
1993 - Eschborns Straßen - ein gutes Pflaster für die Elite der Geher
Prominenter Besuch: Heide Ecker-Rosendahl (Heide Ecker-Rosendahl – Wikipedia) und Ilse Bechthold (Ilse Bechthold – Wikipedia)

TVE Wimpel Medaillen Pokale Shirts Gastgeschenke Programmhefte, etc.
Beim Foto-Aufruf zur Recherche der Eschborner Meisterschaften kamen auch einige Siegerehrungs Requisiten zum Vorschein

Verschiedene Streckenverläufe von 1963 bis 1993 - Varianten A-D
Übersicht der 14 Geher Wettbewerbe zwischen 1963 bis 1993
Das Logo der Eschborner Wettbewerbe mit den „Gehern auf der Weltkugel“ ist weltbekannt

Für mich (Jürgen Wrona) ist es ein Lebenswerk

Christoph Höhne und Bernd Kannenberg – DAS Bild der beiden Olympiasieger (OS), aufgenommen in München am 3. Sep. 1972 beim 50km-Gehen im Rahmen der Olympiade [links: Bernd Kannenberg, BRD, OS 1972, und rechts: Christoph Höhne, DDR, OS 1968], dieses Foto steht für Jürgen Wrona als „Symbolbild“ der Eschborner Gehergeschichte.
Foto: Unbekannt / vermutlich Pressefoto (dpa/AP), Olympische Sommerspiele 1972, München.
Siehe auch „Höhne gegen Kannenberg“ – das Duell der Olympiasieger:
https://www.mdr.de/geschichte/stoebern/damals/video51248.html
… und zugleich war es mir eine große Ehre, mit so vielen Deutschen Meistern, Weltmeistern und auch Olympiasiegern in Kontakt treten zu dürfen.
Mittlerweile sind es fast sechs Jahre her, seit ich mich an ein Thema herangetastet habe, dessen Dimension ich damals noch überhaupt nicht erahnen konnte: https://www.eschathlon.de/wp-content/uploads/2021/12/2149_EWO_U16_4c_S01.pdf
Nach anfänglichem „Rätselraten“ wurde mir schnell bewusst, dass hier in Eschborn zwischen 1963 und 1993 etwas ganz Besonderes stattfand: Das Zentrum der deutschen Leichtathletik-Disziplin Gehen lag in Eschborn, international wurde der Ort sogar als „Mekka des Geher-Sports“ bezeichnet.
In den 1970er-Jahren galt das 50 km Gehen als Königsdisziplin der Leichtathletik – lange bevor in den 1980er-Jahren der Marathonlauf diese Rolle so langsam übernahm. In Eschborn wurden in dieser Zeit hoch angesehene Geher-Team-Weltmeister gekürt (u. a. 1970 und 1979).
Die drei Jahre der Recherche (2021-2023) waren intensiv, emotional und teilweise auch sehr fordernd: Momente tiefer Betroffenheit wechselten sich mit Phasen geistiger Leere ab – und dann wieder mit großer Motivation, wenn nach Monaten überraschend ein neuer Zeitzeuge gefunden werden konnte.
Ein großer Dank gilt dem besten Recherche-Team, das ich mir wünschen konnte (siehe Berichte: https://www.eschathlon.de/30ygeher/das-recherche-team/) und allen interviewten GEHERN, sowie allen weiteren direkt und indirekt Beteiligten, dem Videoproduzenten und insbesondere der Stadt Eschborn mit Bürgermeister Adnan Shaikh an der Spitze.
Gerne verweise ich auf die dauerhaft verfügbare Dokumentation dieser außergewöhnlichen Eschborner Gehergeschichte mit spannenden Zeitzeugen-Interviews, historischen Privatvideos aus den Jahren 1970 und 1973, vielen emotionalen Fotos aus der 30-jährigen Sport-Ära von 1963 bis 1993 sowie weiteren faszinierenden Einblicken: https://www.eschathlon.de/30ygeher/
Für Fragen stehe ich (Jürgen Wrona) sehr gerne zur Verfügung: 0152 53521841.
PS: Während das erste Recherchejahr noch stark davon geprägt war, überhaupt Zeitzeugen zu finden und die tatsächliche Größe dieser Eschborner Sportgeschichte zu erfassen – da es keinerlei digital verfügbare Quellen gab und alles mühsam einzeln zusammengetragen werden musste –, waren die beiden folgenden Jahre von zahlreichen wertvollen Hinweisen und vielen positiven Überraschungen bestimmt.
Eine besonders unerwartete Entdeckung im Rahmen unserer Geher-Recherche war die Deutsche Marathon-Meisterschaft 1973 in Eschborn – eingebettet in eine Doppelmeisterschaft mit den Gehern an einem Wochenende, das rund 24.000 Zuschauer auf die Eschborner Straßen lockte.
Als verantwortlicher Organisator des ESCHATHLON (Eschborner Halbmarathon) war das für mich natürlich eine ganz besondere Freude. Siehe dazu, der historische Film „DM Marathon von 1973“: https://youtu.be/PBHPjoAocxQ?

Christoph Höhne mit Jürgen Wrona Der Olympiasieger von 1968 Christoph Höhne (rechts) gewann bei der Olympiade in Mexiko den 50km-Gehen-Wettbewerb und wurde 1970 Team-Weltmeister (u.a.m.) in Eschborn beim Lucano-Cup. In seinem Garten in Fürstenwalde durfte ihn der Projektleiter Jürgen Wrona (links) der „Eschborner-Gehergeschichte 1963-1993“ über seine Eschborn-Geher-Erinnerungen 2021 interviewen. (https://youtu.be/7EGP505HeGE? , Christoph Höhne ab Minute: 05:00)
Kurzbericht von Monika Rendel

Ich bin Monika Rendel und stehe hier vor meinem Elternhaus in der Leiershohlstraße 8 in Eschborn – direkt an der Geherstrecke, die von 1963 bis 1993 Sportgeschichte schrieb. Bei der 1. Deutschen Gehermeisterschaft am 27. Oktober 1963 war ich gerade einmal 17 Jahre alt und an diesem Tag nicht zu Hause. Meine Mutter erzählte mir später schmunzelnd: „Heute waren hier Läufer (also die Leichtathletik-GEHER), die wackeln stark mit den Hüften – und das über 50 Kilometer!“ Für uns war das kaum vorstellbar. Von diesem Moment an hießen sie bei uns liebevoll nur noch die „Wackler“.
Am 20. Juli 1969 erfolgte der Start der 2. Deutschen Gehermeisterschaft direkt an unserem Elternhaus. Die enorme Länge, die Disziplin und die Willenskraft dieser Sportart faszinierten mich von Beginn an. Von 1969 bis 1993 durfte ich mit wechselnden Aufgaben als Hostess (zuständig für die italienische Nationalmannschaft) Teil dieser besonderen Gehergemeinschaft sein – viele Jahre voller Begegnungen, Emotionen und unvergesslicher Momente.
Mein ganz persönliches Highlight in dieser langen Zeit war der Olympiasieg von Bernd Kannenberg 1972 in München. Als er seine finale Stadionrunde drehte, erhoben sich über 80.000 Zuschauer, standen auf und applaudierten frenetisch. Dieser Augenblick war überwältigend (https://youtu.be/YJhPVV3o538) – für mich bis heute Gänsehaut pur.
1993 - langjährige Kompetenz und gute Laune bei Wolfgang Mischnick, Klaus Trusheim und Horst Knoke
Beim 11 Nationen-Länderkampf war Horst Knoke einer der wichtigsten Männer im Organisationskomitee
Olympia 1972 München – Horst Knoke über einen bemerkenswerten Einsatz …
Horst: „Es war an einem Sonntag-Abend im August 1972, als mich ein Anruf von Dieter Pawlak erreichte.“ Der Anruf kam aus München aus dem Olympiastadion. Dieter Pawlak war bei den Olympischen Sommerspielen 1972 für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) tätig und als Organisator der Straßenwettbewerbe eingesetzt (u.a. Gehen und Marathon).
Horst zitiert Dieter Pawlak: „Jogi, wir brauchen dich hier für die Markierung der Olympischen Strecken über Gehen 50 km und Marathon 42,195 km. Die Münchner Spezialmarkierungsfirma Pfnür steht bereit und wartet auf dich.“
Horst: „Ich habe dann kurz mit meiner Familie gesprochen und bin direkt am Folgetag (Montag) nach München gefahren. Kaum im Hotel angekommen wurde ich in das Olympiastadion zur Besprechung geholt. Hier lernte ich fünf Beschäftigte der vorgenannten Markierungsfirma kennen. Es wurde festgelegt, am nächsten Morgen um 5:00 Uhr am Olympiastadion zu starten. Die aufgetragene Farbe war hier Bayrisch Königsblau (im Gegensatz zum üblichen Rot). Die Arbeiten waren sehr anstrengend, aber nach vier Tagen hatten wir es gemeinsam geschafft. Die Strecken wurden abgenommen und für in Ordnung befunden. Stolz wie Oskar, fuhr ich nach Hause und hatte mitgeholfen, dass ein Teil der Olympischen Spiele 1972 gut gelingen konnte und indirekt die Strecke für den späteren GEHER-Olympiasieger Bernd Kannenberg gut markiert war …“ https://www.youtube.com/watch?v=YJhPVV3o538
Eschborn - das Mekka des Gehersports * 30 Jahre Sportgeschichte digital aufgearbeitet *
Struktur der GEHER-Geschichte: bitte einfach „stöbern“ und sich auch bis zur letzten Ebene (5.) „vortasten“

Namhafte deutsche Geher (m/w) in Eschborn 1963 - 1993
Liste der 15 Wettbewerbe - Links zu den Ergebnissen und zu den Siegern
Lugano-Cup 1979 – in der Stadthalle wurde ein Sonderpostamt eingerichtet
Am 29./30. Sep. 1979 gibt es einen Sonderstempel „6236 Eschborn 1“ der Bundespost.

Teilnehmer (nach Wettbewerb und Nation) beim Lugano-Cup 1979
Eschborner Bürger konnten mit einem Flugblatt der örtlichen DKP-Gruppe mit einer kompletten Starterliste den Wettbewerb gut verfolgen. So sah die Liste aus:

Zeitzeugen-Symbol: Streckenmarkierung (~1963- …) Ecke „Alte Mühle“
Damalige Streckenmarkierung an der Ecke „An der alten Mühle“

Liste der damaligen Medienberichte
Die 14 Geher-Wettbewerbe ( +1 ) wurden u.a. mit 40 historischen Presseberichten belegt
Lugano-Cup – IAAF Welt Cup – Broschüre 1979 mit Autogrammen
1979 beim zweiten Lugano-Cup waren 18 Nationen am Start, zum ersten Mal auch Frauen…
Der Eschborn-Cup – IAAF Welt Cup – ab 1979 für das Damen-Team
Erstmals wurde in 1979 auch der „Eschborn-Cup“ für die Frauen über 5000 Meter vergeben…

Zum Treffpunkt der besten Geher der Welt wurden die Sieger gebührend gefeiert
Großartiger Rahmen bei der Siegerehrung, mit Stars wie Camillo Felgen, Peter Orloff sowie Cindy & Bert
1993 - Eschborns Straßen - ein gutes Pflaster für die Elite der Geher
Prominenter Besuch: Heide Ecker-Rosendahl (Heide Ecker-Rosendahl – Wikipedia) und Ilse Bechthold (Ilse Bechthold – Wikipedia)

TVE Wimpel Medaillen Pokale Shirts Gastgeschenke Programmhefte, etc.
Beim Foto-Aufruf zur Recherche der Eschborner Meisterschaften kamen auch einige Siegerehrungs Requisiten zum Vorschein

Verschiedene Streckenverläufe von 1963 bis 1993 - Varianten A-D
Übersicht der 14 Geher Wettbewerbe zwischen 1963 bis 1993
Das Logo der Eschborner Wettbewerbe mit den „Gehern auf der Weltkugel“ ist weltbekannt

Für mich (Jürgen Wrona) ist es ein Lebenswerk

Christoph Höhne und Bernd Kannenberg – DAS Bild der beiden Olympiasieger (OS), aufgenommen in München am 3. Sep. 1972 beim 50km-Gehen im Rahmen der Olympiade [links: Bernd Kannenberg, BRD, OS 1972, und rechts: Christoph Höhne, DDR, OS 1968], dieses Foto steht für Jürgen Wrona als „Symbolbild“ der Eschborner Gehergeschichte.
Foto: Unbekannt / vermutlich Pressefoto (dpa/AP), Olympische Sommerspiele 1972, München.
Siehe auch „Höhne gegen Kannenberg“ – das Duell der Olympiasieger:
https://www.mdr.de/geschichte/stoebern/damals/video51248.html
Mittlerweile sind es fast sechs Jahre her, seit ich mich an ein Thema herangetastet habe, dessen Dimension ich damals noch überhaupt nicht erahnen konnte: https://www.eschathlon.de/wp-content/uploads/2021/12/2149_EWO_U16_4c_S01.pdf
Nach anfänglichem „Rätselraten“ wurde mir schnell bewusst, dass hier in Eschborn zwischen 1963 und 1993 etwas ganz Besonderes stattfand: Das Zentrum der deutschen Leichtathletik-Disziplin Gehen lag in Eschborn, international wurde der Ort sogar als „Mekka des Geher-Sports“ bezeichnet.
In den 1970er-Jahren galt das 50 km Gehen als Königsdisziplin der Leichtathletik – lange bevor in den 1980er-Jahren der Marathonlauf diese Rolle so langsam übernahm. In Eschborn wurden in dieser Zeit hoch angesehene Geher-Team-Weltmeister gekürt (u. a. 1970 und 1979).
Die drei Jahre der Recherche (2021-2023) waren intensiv, emotional und teilweise auch sehr fordernd: Momente tiefer Betroffenheit wechselten sich mit Phasen geistiger Leere ab – und dann wieder mit großer Motivation, wenn nach Monaten überraschend ein neuer Zeitzeuge gefunden werden konnte.
Ein großer Dank gilt dem besten Recherche-Team, das ich mir wünschen konnte (siehe Berichte: https://www.eschathlon.de/30ygeher/das-recherche-team/) und allen interviewten GEHERN, sowie allen weiteren direkt und indirekt Beteiligten, dem Videoproduzenten und insbesondere der Stadt Eschborn mit Bürgermeister Adnan Shaikh an der Spitze.
Gerne verweise ich auf die dauerhaft verfügbare Dokumentation dieser außergewöhnlichen Eschborner Gehergeschichte mit spannenden Zeitzeugen-Interviews, historischen Privatvideos aus den Jahren 1970 und 1973, vielen emotionalen Fotos aus der 30-jährigen Sport-Ära von 1963 bis 1993 sowie weiteren faszinierenden Einblicken: https://www.eschathlon.de/30ygeher/
Für Fragen stehe ich (Jürgen Wrona) sehr gerne zur Verfügung: 0152 53521841.
PS: Während das erste Recherchejahr noch stark davon geprägt war, überhaupt Zeitzeugen zu finden und die tatsächliche Größe dieser Eschborner Sportgeschichte zu erfassen – da es keinerlei digital verfügbare Quellen gab und alles mühsam einzeln zusammengetragen werden musste –, waren die beiden folgenden Jahre von zahlreichen wertvollen Hinweisen und vielen positiven Überraschungen bestimmt.
Eine besonders unerwartete Entdeckung im Rahmen unserer Geher-Recherche war die Deutsche Marathon-Meisterschaft 1973 in Eschborn – eingebettet in eine Doppelmeisterschaft mit den Gehern an einem Wochenende, das rund 24.000 Zuschauer auf die Eschborner Straßen lockte.
Als verantwortlicher Organisator des ESCHATHLON (Eschborner Halbmarathon) war das für mich natürlich eine ganz besondere Freude. Siehe dazu, der historische Film „DM Marathon von 1973“: https://youtu.be/PBHPjoAocxQ?

Christoph Höhne mit Jürgen Wrona Der Olympiasieger von 1968 Christoph Höhne (rechts) gewann bei der Olympiade in Mexiko den 50km-Gehen-Wettbewerb und wurde 1970 Team-Weltmeister (u.a.m.) in Eschborn beim Lucano-Cup. In seinem Garten in Fürstenwalde durfte ihn der Projektleiter Jürgen Wrona (links) der „Eschborner-Gehergeschichte 1963-1993“ über seine Eschborn-Geher-Erinnerungen 2021 interviewen. (https://youtu.be/7EGP505HeGE? , Christoph Höhne ab Minute: 05:00)
Kurzbericht von Monika Rendel

Ich bin Monika Rendel und stehe hier vor meinem Elternhaus in der Leiershohlstraße 8 in Eschborn – direkt an der Geherstrecke, die von 1963 bis 1993 Sportgeschichte schrieb. Bei der 1. Deutschen Gehermeisterschaft am 27. Oktober 1963 war ich gerade einmal 17 Jahre alt und an diesem Tag nicht zu Hause. Meine Mutter erzählte mir später schmunzelnd: „Heute waren hier Läufer (also die Leichtathletik-GEHER), die wackeln stark mit den Hüften – und das über 50 Kilometer!“ Für uns war das kaum vorstellbar. Von diesem Moment an hießen sie bei uns liebevoll nur noch die „Wackler“.
Am 20. Juli 1969 erfolgte der Start der 2. Deutschen Gehermeisterschaft direkt an unserem Elternhaus. Die enorme Länge, die Disziplin und die Willenskraft dieser Sportart faszinierten mich von Beginn an. Von 1969 bis 1993 durfte ich mit wechselnden Aufgaben als Hostess (zuständig für die italienische Nationalmannschaft) Teil dieser besonderen Gehergemeinschaft sein – viele Jahre voller Begegnungen, Emotionen und unvergesslicher Momente.
Mein ganz persönliches Highlight in dieser langen Zeit war der Olympiasieg von Bernd Kannenberg 1972 in München. Als er seine finale Stadionrunde drehte, erhoben sich über 80.000 Zuschauer, standen auf und applaudierten frenetisch. Dieser Augenblick war überwältigend (https://youtu.be/YJhPVV3o538) – für mich bis heute Gänsehaut pur.
1993 - langjährige Kompetenz und gute Laune bei Wolfgang Mischnick, Klaus Trusheim und Horst Knoke
Beim 11 Nationen-Länderkampf war Horst Knoke einer der wichtigsten Männer im Organisationskomitee

Olympia 1972 München – Horst Knoke über einen bemerkenswerten Einsatz …
Horst: „Es war an einem Sonntag-Abend im August 1972, als mich ein Anruf von Dieter Pawlak erreichte.“ Der Anruf kam aus München aus dem Olympiastadion. Dieter Pawlak war bei den Olympischen Sommerspielen 1972 für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) tätig und als Organisator der Straßenwettbewerbe eingesetzt (u.a. Gehen und Marathon).
Horst zitiert Dieter Pawlak: „Jogi, wir brauchen dich hier für die Markierung der Olympischen Strecken über Gehen 50 km und Marathon 42,195 km. Die Münchner Spezialmarkierungsfirma Pfnür steht bereit und wartet auf dich.“
Horst: „Ich habe dann kurz mit meiner Familie gesprochen und bin direkt am Folgetag (Montag) nach München gefahren. Kaum im Hotel angekommen wurde ich in das Olympiastadion zur Besprechung geholt. Hier lernte ich fünf Beschäftigte der vorgenannten Markierungsfirma kennen. Es wurde festgelegt, am nächsten Morgen um 5:00 Uhr am Olympiastadion zu starten. Die aufgetragene Farbe war hier Bayrisch Königsblau (im Gegensatz zum üblichen Rot). Die Arbeiten waren sehr anstrengend, aber nach vier Tagen hatten wir es gemeinsam geschafft. Die Strecken wurden abgenommen und für in Ordnung befunden. Stolz wie Oskar, fuhr ich nach Hause und hatte mitgeholfen, dass ein Teil der Olympischen Spiele 1972 gut gelingen konnte und indirekt die Strecke für den späteren GEHER-Olympiasieger Bernd Kannenberg gut markiert war …“ https://www.youtube.com/watch?v=YJhPVV3o538
Eschborn - das Mekka des Gehersports * 30 Jahre Sportgeschichte digital aufgearbeitet *
Struktur der GEHER-Geschichte: bitte einfach „stöbern“ und sich auch bis zur letzten Ebene (5.) „vortasten“


