Helferdialog mit Katja und Michael Ringmayer! Sport gemeinsam erleben macht Spaß!

Auch in 2021 werden wieder viele Helfer/innen für den Eschathlon gebraucht – wegen der Vorsichtsmaßnahmen angesichts der Unsicherheiten in Bezug auf das Infektionsgeschehen im Herbst auch noch mehr als die sonst mindestens 200. Schon jetzt haben sich voller Vorfreude auf den realen Laufevent über 600 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Damit wird auch die Betreuung der Athleten am 03. Oktober 2021 wieder eine echte Herausforderung. Wir freuen uns, dass die Hilfsbereitschaft jedes Jahr wieder groß ist. Wir freuen uns auch, dass einige über die Jahre dem Eschathlon die Treue halten. Katja und Michael sind schon seit mehreren Jahren dabei und immer wieder gerne als Streckenposten im Einsatz. Selbst sind sie im Handballverein aktiv, posten Fotos von diversen Wanderungen und sind viel und häufig unterwegs. Aber wenn das Lauffestival in Eschborn startet, ist ihr Platz gesetzt: für Katja an der Steinbacher Straße und für Michael, wo immer Not am Mann ist.

Was ist das besondere am Eschathlon und wie seid Ihr in das Helferteam gekommen?
Wir kennen viele der Läuferinnen und Läufer, daher macht es uns Spaß, im Helferteam mitzumachen. Katja: als der Aufruf zur Unterstützung von der Elternschaft der Schule unserer Tochter kam, habe ich gerne zugesagt. Viele wollten nicht an der Straße stehen, für mich als frühere Handballerin war das kein Problem. Seither stehe ich an der Ampel an der Überquerung der Steinbacher Straße. Und Michael? Über das Altherrenteam der MSG Schwalbach/Niederhöchstadt kam die Bitte, da Katja ohnehin beim Eschathlon dabei war, habe ich auch gerne zugesagt. Bei der Platzwahl bin ich allerdings flexibel: ich gehe dahin, wo Not am Mann ist!

Ihr habt ja schon viele lokale und angereiste Größen des Laufsports vorbei laufen sehen. Auch einige Eschborner Prominenz hat die eine oder andere Strecke absolviert. An wen erinnert Ihr Euch besonders lebhaft?
Das beste Lauferlebnis war, als unser Vater und Schwiegervater Hubert Leitermann (Geburtsjahr 1934) den damaligen Bürgermeister überholt hat. Im Vorbeilaufen hat er ihn noch motiviert: halt durch! Na ja, kein Wunder, früher hat Hubert auch die 100 km Strecke in Biel absolviert.

Seid Ihr jedes Wochenende wandernd unterwegs? Wie oft und wie lange betreibt Ihr durchschnittlich Sport pro Woche?
Wandern ist unser gemeinsames Hobby. Als Trainer von zwei Handballmannschaften klappt das nicht jedes Wochenende. Und auch unter der Woche bestimmt das Training das Freizeitprogramm. Katja: Kurse bei der Tura nehme ich gerne wahr, wenn sie denn stattfinden.

Was ist denn derzeit Euer Lieblingssong für die Eschathlon-Begleitmusik? Michael, Du hast ja immer Musik dabei auf Deiner Position, läuft da immer der Eschathlon Song in der Endlosschleife?
Nein, das nicht. Aber die Musik muss Rhythmus haben. Es freut mich, wenn ich jemand kommen sehe, der schon etwas durchhängt, der dann den Takt aufnimmt und mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen den Weg fortsetzt.

Was war Euer erster Kontakt mit Sport? Katja, hast Du schon als Kind Handball gespielt?
Als Kind war ich im Turnverein bei der TG Schwalbach, erst so etwa mit 13 habe ich mit dem Handball angefangen. Zuerst als Spielerin, später dann viele Jahre als Trainerin bin ich diesem Sport treu geblieben. Kein Wunder, auch mein Vater war Handballtrainer…

Das hört sich ja nach Handball-Dynastie an. Gab es für Dich, Michael, auch mal andere Sportarten?
Ja, ich habe einiges ausprobiert, Geräteturnen und Tennis, das lag mir auch ganz gut. Aber Handball eben auch, und irgendwann muss man sich entscheiden: überall ein bisschen oder irgendwo konzentriert dabei. Und so mit 16 Jahren war die Handballmannschaft dann klar der Favorit.

Was sind Eure Vorbereitungstipps und was gönnt Ihr Euch, wenn der Wettkampf erfolgreich gemeistert ist?
Das sieht im Handball natürlich etwas anders aus als für einen Laufevent. Zum Leidwesen unserer Spieler mussten sie wegen der Corona-Einschränkungen ziemlich viel laufen in den letzten Monaten, insofern sind sie auf den Eschathlon in diesem Jahr gut vorbereitet. Nach einem gewonnenen Spiel wird auch bei Handballern schon mal gefeiert, für den Trainer gibt es dann auch ein Anstandsbierchen. Eine gute Verpflegung macht die Sache für alle angenehm, das gilt in der Halle, auf dem Platz aber eben auch am Rathaus im Zielbereich.

Was macht den Eschathlon attraktiv für Euch? Wie können wir den Ablauf für die Helfer noch spannender gestalten?
Für uns ist der Eschathlon ein Heimspiel, viele bekannte Gesichter und auch mal Leute in Sportzeug, die man sonst nur im Anzug kennt. Da kommt auch häufig Dank von den Läufern und den Fans. Auch wir im Helferteam kennen uns zum Teil schon lange, da winkt man sich von einer Position zur anderen schon freudig zu. Neue Leute sind natürlich auch immer willkommen, aktive Teilnahme am Vereinsleben ist ja auch eine gute Möglichkeit Kontakte zu knüpfen.

Wir haben uns ja mit unseren Töchtern beim Handball in der Halle kennengelernt, als die noch klein waren. Wie sollten Kinder / Jugendliche generell an Sport oder speziell an Laufen herangeführt / dauerhaft begeistert werden?
Dafür muss man die Kinder mit ihren Sorgen und Bedürfnissen wichtig nehmen. Als Trainer und Trainerin muss man zuverlässig für sie da sein und Vertrauen in die Kinder setzen. Und das Trainingsprogramm muss abwechslungsreich sein.

Wie beschreibt Ihr Eure sportliche Einstellung ganz allgemein?
Probiert einfach mal etwas aus! Jeder findet die Sportart, die einem liegt, und auch den richtigen Platz. Das gilt auch für das Helferteam: die einen fühlen sich wohl in der Vorbereitung oder bei Beutel packen, anderen geht es da zu hektisch zu. Auch da kann man sich ausprobieren und den richtigen Platz finden.

Vielen Dank, Katja und Michael! In der Tat haben wir noch auf vielen Positionen Möglichkeiten, dabei zu sein und sich auszuprobieren. Wir danken Euch für Eure Bereitschaft, wieder als Streckenposten mitzuwirken. Da haben wir nach aktuellem Stand gut die Hälfte der nötigen Zahl erreicht. Auch für den Auf- und Abbau würden wir uns über weitere Unterstützung freuen. Die Meldung ist ganz einfach über die Webseite oder per e-mail an s.eymann@eschathlon.de. Neben einem attraktiven Helfershirt erhalten alle Mitwirkenden die Einladung zu unserem Helferfest, das hoffentlich mit vielen gemeinsam gefeiert werden kann!

Autor: Marlis Sieburger